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AVIVA-BERLIN.de im Oktober 2017 - Beitrag vom 19.11.2003

Geburtsort Berlin. Kurzgeschichten von Monika Maron
Sabine Grunwald

"Eigentlich sind sie nett"- wahre und komische Geschichten über Berlin und seine EinwohnerInnen. Von Jonas Maron fotografisch ins richtige Licht gesetzt.



Monika Maron ist eine Zauberin, jedenfalls was ihre Fähigkeit anbelangt, der Leserin die Eigentümlichkeiten Berlins und seiner Bevölkerung nahe zu bringen. Egal ob Ost- oder Westberlin, die Autorin ist in beiden Teilen gleichermaßen zuhause und kennt sich genau aus.
Ihr kritischer und doch liebevoller Blick bringt uns den Mikrokosmos der Berliner Kneipenwelt genauso nah, wie die berühmt-berüchtigte "Berliner Schnauze", und die abgöttische Liebe der BerlinerInnen zu ihren VierbeinerInnen.

Zum Schreien komisch die Passage: Die Ich-Erzählerin erklärt einem gut situierten Herrn mittleren Alters aus Ulm, dass die BerlinerInnen eigentlich nett seien: "Und wenn Sie den Berlinern sagen..., dass morgen der irrste Regen der letzten fünf und der nächsten zehn Jahre fallen wird, dann werden sie alle in Gummistiefeln und Regenschirmen auf die Straße rennen, um den irren Regen nicht zu verpassen, und manche werden sogar ohne Regenschirm und barfuß kommen, jawohl."

Durch die Dialekteinsprengsel wirkt ihr Erzählstil noch authentischer. In seiner ganzen Tonart ist er durch den trockenen Humor, die Ironie und Ruppigkeit urberlinerisch - das heißt, oft auch eben komisch.

Monika Maron
, 1941 in Berlin geboren, wuchs in der DDR auf. 1988 übersiedelte sie nach Hamburg und kehrte 1993 nach Berlin zurück. Sie veröffentliche u.a. die Romane:
Flugasche, Die Überläuferin, Stille Zeile Sechs, Animal triste, Pawels Briefe, Eine Familiengeschichte und Endmoränen.
Jonas Maron, 1969 in Berlin geboren, studierte Fotografie unter anderem als Meisterschüler bei Arno Fischer. 1990 veröffentlichte er seinen ersten Fotoband:
Innenansichten DDR - Letzte Bilder.




Monika Maron
Geburtsort Berlin

Verlag, S. Fischer, 2003
ISBN: 3-10-048818-0
Preis 13,90 Euro
Hardcover, 125 Seiten mit zahlreichen s/w Fotografien

Literatur Beitrag vom 19.11.2003 Sabine Grunwald 

   




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