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AVIVA-BERLIN.de im Oktober 2017 - Beitrag vom 03.12.2003

Katias Schwester von Andrés Barba
Sabine Grunwald

Der Roman- wie gemacht für einen Film von Pedro Almodóvar - erzählt uns eine Geschichte von Liebe, Sehnsucht, Verzweiflung und dem Erwachsenwerden.



Katias kleine Schwester, die Ich-Erzählerin des Romans bleibt bis zum Ende anonym, namenlos.
Die 13jährige, schwänzt die Schule und beobachtet am liebsten die TouristInnen auf der Plaza Mayor. Sie ist die Hässliche, Dumme, die ihre große Schwester, die 18jährige schöne Katia, abgöttisch und neidlos liebt

Sie ist auch diejenige, die sich um den Haushalt kümmert, und zwischen der Schwester und der Mutter, die ihr Geld als Hure verdient, vermittelt.
Die kleine Schwester spricht nicht viel, sie beobachtet, riecht und fühlt...

Auf ihrer Suche nach Liebe, lernt Sie den Amerikaner John kennen, der sich als Gottesgläubiger aber entsetzt von ihr abwendet, als sie sich ihm in ihrer ganzen Unschuld körperlich nähert. Ihre kleine Welt droht endgültig entzwei zu brechen, als nach dem Tod der Großmutter und dem Auszug der Mutter, auch noch die geliebte Schwester Katia spurlos verschwindet.

Andrés Barba`s Stil ist schnörkel- und schonungslos. Die Dialoge der Protagonistinen sind direkt und oft verletzend. Seine weiblichen Figuren sind Frauen, die nach außen unabhängig wirken und hart im Nehmen sind. Doch im Inneren Verlorene, die sich nach Liebe und Zuneigung sehnen.

Der Autor, 1975 in Madrid geboren, unterrichtet Spanische Philologie an der Universidad Complutense in Madrid. "Katias Schwester" stand auf der Auswahlliste des "Premio Heralde" 2001.

Katias Schwester
Andrés Barba

aus dem Spanischen von Sabine Giersberg
Verlag: Antje Kunstmann, September 2003
ISBN 3-88897-339-2
Preis 17,90 Euro
Hardcover, 219 Seiten


Literatur Beitrag vom 03.12.2003 Sabine Grunwald 

   




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