Erfolgreiche Künstlerinnen - Arbeiten zwischen Eigensinn und Kulturbetrieb - Aviva-Berlin Online Magazin und Informationsportal für Frauen aviva-berlin.de
Aviva-Berlin .
.
P
R
.
.

Happy End AVIVA_gegen_AFD
Aviva-Berlin > Literatur
   Aviva - Home
   Veranstaltungen in Berlin
   Women + Work
   Public Affairs
   Kultur
   Jüdisches Leben
   Interviews
   Literatur
   Romane + Belletristik
   Biographien
   Jüdisches Leben
   Sachbuch
   Graphic Novels
   Art + Design
   Lesungen in Berlin
   Music
   Sport
   E-cards
   Gewinnspiele
   Werben bei uns
   About us
   Frauennetze
 
  Hier suchen, oder zur Sucheseite!


AVIVA-Newsletter bestellen
AVIVA-Berlin auf Facebook
 


AVIVA wishes you a happy and peaceful New Year 2017




Happy Birthday AVIVA




Gleichstellung weiter denken. Ein Leitbild für das Land Berlin

Gleichstellung weiter denken
Mehr Infos unter:
www.gleichstellung-weiter-
denken.de



<< Kleine Suche
Nutzen Sie gern unsere Suche in größerer Schrift!

TIPP: über den Zurück-Button Ihres Browsers kommen Sie erneut zur Suche.




Aviva-Berlin.de

Versatel






 



AVIVA-BERLIN.de im Oktober 2017 - Beitrag vom 15.01.2004

Erfolgreiche Künstlerinnen - Arbeiten zwischen Eigensinn und Kulturbetrieb
Sabine Grunwald

Felix Mendelssohn Bartholdy riet seiner Schwester Fanny von der Veröffentlichung ihrer Stücke ab. Er sah die Aufgaben einer Frau und Mutter im deutlichen Widerspruch zur künstlerischen Arbeit.



In den Museen tauchen Bildende Künstlerinnen nur höchst vereinzelt auf. Kaum ein Autograph einer Komponistin liegt in den Archiven der Musikbibliotheken oder auf den Dirigentenpulten namhafter Orchester. Bis weit ins 20. Jahrhundert vertritt selten ein Verleger das Werk einer Schriftstellerin. Choreografinnen finden erst Gehör, als sich der moderne Tanz vom klassischen Ballett emanzipiert.

Karrieren in Kunst- und Kulturbetrieb verlaufen auch heute noch nicht unabhängig vom Geschlecht. Das künstlerische Schaffen von Frauen wird von den männlich dominierten Strukturen des Kunstbetriebes bestimmt.
Eine aktuelle Website des „Europäischen Dirigentinnenreaders“ präsentiert auf www.dirigentinnen.de mehr als 90 Dirigentinnen aus dem Orchester- und Bühnenbereich. Verantwortlich für den Inhalt der Site ist der „Internationaler Arbeitskreis Frau und Musik e.V.“.

Schöpferisch tätige Frauen unterliegen anderen Ausbildungs-, Produktions- und Rezeptionsbedingungen als ihre männlichen Kollegen.
Die Studie vom Kulturforum der Sozialdemokratie "Erfolgreiche Künstlerinnen" untersucht die geschlechtsspezifische Situation von Frauen im Kunstbetrieb und führt zu einer Neubewertung des weiblichen Verständnisses von Kunst. Für die Künstlerinnen ist es wichtig, ihre Kreativität und ökonomische Existenz in einem ganzheitlichen Lebensentwurf zu verbinden.
Jeweils 5 von 20 erfolgreichen Frauen der Gegenwart auf den Gebieten Literatur, Musik, Tanz und Bildende Kunst sind über ihre Arbeit und persönliche Entwicklung exemplarisch befragt worden.

    Die Diskussionspunkte der Studie:

  • Wer oder was hat Ihre Entwicklung maßgeblich beeinflusst und was bedeutet für Sie Erfolg?

  • Wie vermarkten Sie sich selbst und wie gehen Sie mit Kritik um?

  • Wie verbinden Sie ihre künstlerische Arbeit mit Ihrem Alltag?

  • Welche Erfahrungen haben Sie während ihrer Ausbildung an Akademien und Hochschulen gemacht?

  • Wie wirkt sich die aktuelle Kulturpolitik für Sie aus und welche Bedeutung haben Frauenförderprogamme für Sie?
Die Auswahl dieser Fragen macht deutlich, dass die Gleichberechtigung der Geschlechter auch im Kunstbetrieb noch nicht realisiert wurde. Künstler haben eine anderes Selbstverständnis und hinterfragen manches gar nicht erst.

Als Resümee lässt sich zusammenfassen, dass die Kunstwelt pluralistischer geworden ist. Doch nach wie vor erfahren Frauen in Bezug auf Awards/Ehrungen/Auszeichnungen und Ausstellungen nicht die gleiche Anerkennung wie ihre männlichen Kollegen. Es gibt zahlreiche Künstlerinnen, die sich mittlerweile erfolgreich im Kunstbetrieb behaupten, dennoch stellt dies keine Selbstverständlichkeit dar.
Weitere Informationen zu den vielfältigen Aktivitäten und Förderungen der Philip Morris im Netz unter:www.philipmorris.de



Erfolgreiche Künstlerinnen
Arbeiten zwischen Eigensinn und Kulturbetrieb
Susanne Binas
in Zusammenarbeit mit:
Hiltrud Ebert, Claudia Feest und Christiane Lange
Hrsg: Kulturforum der Sozialdemokratie mit Unterstützung der Philip Morris GmbH
Klartext Verlag, Juni 2003
ISBN 3 89861 189 2
15,90 Euro200760575775 .

Literatur Beitrag vom 15.01.2004 Sabine Grunwald 

   




   © AVIVA-Berlin 2017  
zum Seitenanfang suche sitemap impressum home Seite weiterempfehlenSeite drucken