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AVIVA-BERLIN.de im Dezember 2017 - Beitrag vom 29.12.2004

Die Katze des Rabbiners
Sharon Adler

Die Bar-Mizwa, Malka, der Herr der Löwen, Exodus. Seine Publikationen widmet der kongeniale, französische Zeichner Joann Sfar einem Kater, "der gern ein guter Jude werden möchte".



Was hat ein Kater und ein Rabbiner gemeinsam? Warum ziehen die Juden die Katzen den Hunden vor?
Und was alles würde ein verliebter Kater tun, um seiner Angebetenen nahe zu sein?
Vor allem, wenn es sich um einen Menschen handelt?

Auf amüsante, provokante Weise transportieren die frevlerischen Reden einer dürren, grauen Katze die philosophischen Werte der Sefardim und die Lebensumstände der mediterranen jüdischen Minderheit. Die Katze hinterfragt die Grundsätze des Glaubens, hört nicht auf, den Rabbiner mit Fragen zu löchern. Jüdisches Denken und die Kabbala wird in endlosen talmudischen Disputen den LeserInnen nahegebracht. Denn Joann Sfars Figuren diskutieren die Mishna, die Gemara und die Thora immer wieder, so, wie es üblich ist und allezeit war.

Noch im Frühjahr 2005 soll der 4. Band "Das irdische Paradies" , und im Herbst 2005 der 5. Band folgen!

Die Katze des Rabbiners, Band 1: Die Bar-Mizwa
Nachdem die Katze den nervigen Papagei gefressen und somit die Fähigkeit zu sprechen erlangt hat, verkompliziert sich das harmonische Leben im Hause des Rabbiners. Die Katze erklärt ihre grenzenlose Liebe zu ihrer Herrin, will daher eine ordentliche Bar-Mizwa und ein Jude werden! Um den Rabbiner zu überzeugen, ihn zu lehren, beweist der gewitzte Kater, dass auch der Rabbiner des Rabbiners nicht allwissend ist.
Als der Katze der Umgang mit Zlabya, der schönen Tochter des Rabbiners, untersagt wird, spitzt sich die Situation zu...

Mit einem Vorwort von Eliette Abécassis. Wunderschön koloriert von Brigitte Findakly.

Hardcover, 48 Seiten, 22 x 29,5 cm, vierfarbig
Avant-Verlag Berlin
2004
ISBN: 3-9807725-5-1
14,95 Euro90008115&artiId=2723614&nav=5081" target="_blank">

Die Katze des Rabbiners, Band 2: Malka, der Herr der Löwen
Neue Aufregung im Haushalt des Rabbiners: Malka, der Cousin des Rabbiners, welcher in Begleitung eines beeindruckenden Löwen die Wüste durchstreift kommt zu Besuch. Kann er bei der bevorstehenden Prüfung helfen?

Hardcover, 48 Seiten, 22 x 29,5 cm, vierfarbig
Avant-Verlag Berlin
2004
ISBN: 3-9807725-6-X
14,95 Euro 90008115&artiId=2723618&nav=5081"

Die Katze des Rabbiners, Band 3: Exodus
Die gesamte Familie reist mit dem Schiff von Algerien nach Paris, um die Schwiegereltern des Bräutigams kennen zu lernen.
Dort wird das Weltbild des Rabbiners und sein Glaube auf eine harte Probe gestellt - er wird erstmalig mit europäischen Lebensgewohnheiten konfrontiert, mit Juden, die am Schabbat Schweinefleisch essen.
Als er nachts in einer Kirche Zuflucht sucht, irritiert ihn der "palästinensische Rabbiner, der an seinem Kreuz leidet." Gott antwortet ihm nicht mehr auf seine Gebete und auch die Katze spricht nicht mehr mit ihm.
"Rabbiner, das ist kein Beruf für einen Juden."

Mit einem Vorwort von Georges Moustaki, der in den Bänden "Erinnerungen an seine jüdischen Wurzeln im Orient wiederfindet".

46 Seiten, Hardcover, vierfarbig
Avant-Verlag Berlin
2004
ISBN: 3-9807725-7-8
14.95 Euro90008115&artiId=3054803&nav=5081"

AVIVA-Tipp: Amüsant, provokativ, philosophisch. Wie nebenbei eine gelungene Einführung in das Judentum. Einfach brillant!

Joann Sfar wurde für "Die Katze des Rabbiners" mit dem Max und Moritz-Preis als bester internationaler Szenarist ausgezeichnet. Er wurde 1971 in Nizza geboren, studierte Philosophie und Malerei in seinem Geburtsort und Morphologie in Paris. Seine ersten Veröffentlichungen hatte er in dem von der französischen Künstlervereinigung "L`Association" herausgegebenen Magazin "Lapin". Heute arbeitet er zusammen mit Emmanuel Guibert, Tronchet und weiteren Comic-ZeichnerInnen in einem gemeinsam geführten Atelier.

Mehr zu Joann Sfar im Netz:
www.pastis.org/joann

Literatur Beitrag vom 29.12.2004 Sharon Adler 

   




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