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AVIVA-BERLIN.de im Dezember 2017 - Beitrag vom 23.01.2004

Habgier - Ein Historischer Kriminalroman von Regina Stürickow
Sabine Grunwald

Der junge Reporter Max Kaminski soll eine Serie über die Arbeit der Kriminalpolizei schreiben. Eine Vermisste wird gemeldet und wenig später eine schrecklich zugerichtete Frauenleiche gefunden



Berlin 1916, der zweite Kriegswinter ist überstanden und die Bevölkerung leidet unter den Entbehrungen. Die meisten Männer sind eingezogen, während die Frauen die Familie ernähren. Straßenbahnschaffnerinnen, Müllkutscherinnen und Briefträgerinnen bestimmen das Bild der Stadt.

Max Kaminski, Journalist beim "Berliner Abendblatt" ist wegen eines Herzfehlers nicht an der Front. Seine heimliche Leidenschaft gehört der Kriminalistik. Als Jude war es ihm verwehrt, die höhere Laufbahn einzuschlagen. Deswegen greift er gerne zu, als er die Gelegenheit erhält, eine Reportage über die Arbeit der Kriminalpolizei zu schreiben.

Von Kommissar Ernst Gennat, einem versierten "alten Hasen", der die antisemitischen und nationalistischen Einstellungen einiger Kollegen nicht teilt, wird der Journalist in die Routine des Polizeibetriebes eingeführt.

Eine Vermisstenanzeige stößt bei der Polizei auf wenig Interesse: Isolde Mönke meldet, ihre Nachbarin Martha Franzke seit einigen Tagen nicht mehr gesehen zu haben.
Als kurze Zeit später eine grausam zugerichtete Leiche in der Gepäckaufbewahrung des Stettiner Bahnhofs gefunden wird, ermittelt auch der Kommissar.

Wurde Martha Franzke Opfer eines Raubmordes? Handelt es sich um ein Verbrechen aus Leidenschaft? Oder ist die lesbische Gelegenheitsprostituierte als skrupellose Erpresserin ermordet worden?

Die Ermittlungen führen den Kommissar und seinen eifrigen Helfer Kaminski in die armseligen Hinterhöfe von Berlins Mitte, in dunkle Kaschemmen, zu Schwarzhändlern, Nutten und Zuhältern. Aber auch die mondäne Halbwelt der feinen Gesellschaft des Berliner Westens scheint in den Fall verwickelt zu sein.

Mit Hilfe seiner Ehefrau Lissie, die sich als Sozialhelferin bestens in den Berliner Elendsquartieren auskennt, kommt der spitzfindige Zeitungsmann noch vor der Polizei auf des Rätsels Lösung.

Der Roman basiert auf einem authentischen Fall, der im Frühjahr 1916 die Berliner Öffentlichkeit erschütterte.

Ein spannender, gut recherchierter Krimi, der bis zum Ende fesselt. Das Berliner Milieu der Arbeiterklasse mit seiner "Berliner Schnauze" ist genauso präzise geschildert wie die Umgebung der Reichen und Emporkömmlinge dieser Zeit. Jeder Berlin- und Krimiliebhaberin wärmstens zu empfehlen.

Zur Autorin:
Regina Stürickow, 1958 in Berlin geboren, studierte Slawistik und Osteuropäische Geschichte. Sie arbeitete als Redakteurin beim SFB und schrieb Beiträge für die historische Zeitschrift "Damals". Sie lebt in Berlin und Paris.
Weiter sind von ihr erschienen: "Der Kommissar vom Alexanderplatz"(1998) und ""Paris mörderisch. Ein kriminalhistorischer Führer mit Straße und Hausnummer" (1999).




Regina Stürickow
Habgier

Historischer Krimi
berlin.krimi verlag im be.bra. verlag, 2003
Paperback 256 S.
9,90 Euro
ISBN 3 89809 025 6200967443875"


Literatur Beitrag vom 23.01.2004 Sabine Grunwald 

   




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