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AVIVA-BERLIN.de im Oktober 2017 - Beitrag vom 14.06.2004

Der Ort des Judentums in der Gegenwart 1989 - 2002
Denise Hoffmann

Neue Perspektivierungen eines alten Themas: "Räumliche Dimensionen" jüdischen Lebens von 1989 bis 2002 werden auf hohem, aber lesbaren Niveau untersucht



Das Buch "Der Ort des Judentums in der Gegenwart" ist aus Beiträgen der gleichnamigen Konferenz, die im Juni 2002 von DoktorandInnen des Potsdamer Graduiertenkollegs "Makom. Ort und Orte im Judentum" abgehalten wurde. "Makom" heißt auf hebräisch "Ort".

Das interdisziplinäre Graduiertenkolleg "Makom", im April 2001 von der Universität Potsdam eingerichtet, "widmet sich der Frage nach der Bedeutung und der Konstruktion von Orten." Die Schlagworte sind "Ortsbezug", "Ortsbindung", "Ortsverständnis" und "Ortswahrnehmung" - Judentum und jüdisches Leben soll abseits von Religion und Kultur auf seine "räumliche Dimension" untersucht werden.

Diana Pinto geht in ihrem Einleitungsbeitrag "Jewish Spaces versus Jewish Places? On Jewish and Non-Jewish Interaction Today" der Frage nach, wie nachhaltig die Entwicklung von "Jewish Spaces" in den 1990er Jahren bis heute ist - angesichts Intifada und wieder anwachsendem Antisemitismus in Europa.

Im Folgenden ist das Buch durch Zwischenüberschriften thematisch gegliedert:
Das Kapitel "Postkommunistische Ortsfindung" beschäftigt sich mit den Auswanderungsmöglichkeiten für Juden nach 1989 - USA, Israel oder sogar Deutschland?, den Bedingungen für Juden, die in der ehemaligen Sowjetunion, genauer in Klaipeda und Kaliningrad, geblieben sind sowie mit den Erfahrungen jüdischer Familien in der ehemaligen DDR.

"Frontier Communities" widmet sich Fragen nach Identität und soziokulturellem Standort jüdischer Frauen in Neuseeland sowie jüdisch-argentinischer Geschichte in diesem südamerikanischen Einwanderungsland.

"Leerstellen des Erinnerns?" setzt sich mit der Vertreibung der Juden aus dem Elsaß, dem Holocaust Mahnmal - einschließlich "Mahnmal-Debatte" - sowie der "Konstruktion jüdischer Orte aus jüdischer Perspektive" anhand von Fotografien auseinander.

Der letzte Abschnitt "(W)Orte" untersucht die "sprachliche und literarische" Konstruktion von Orten. Die Identität nachgeborener jüdischer AutorInnen in der Diaspora, die Schaffung innovativer jüdischer Räumen in der jungen jüdischen Literatur und zeitgenössische israelische Literatur stehen dabei im Fokus.

Der Großteil der Beiträge ist auf deutsch, vier Artikel sind auf englisch, einer auf französisch veröffentlicht.

AVIVA-Tipp:
Wirklich interessante und innovative Perspektiven, teilweise hochaktueller Umgang mit einem alten-neuen Thema. Trotz des wissenschaftlichen Anspruchs sind die Aufsätze lesbar und verständlich.

Zu den AutorInnen:
Die AutorInnen sind WissenschaftlerInnen, SoziologInnen, PhilosophInnen, PhilologInnen, KunsthistorikerInnen, HistorikerInnen, Theater- und PolitikwissenschaftlerInnen die zum Teil weltweit publiziert haben.
Sie kommen aus Argentinien, Frankreich, Israel, Deutschland, Großbritannien, Ungarn.

Mehr über das Graduiertenkolleg "Makom" der Universität Potsdam unter:
www.makom-potsdam.de/1024/index.htm




Der Ort des Judentums in der Gegenwart 1989 - 2002.
Michael Kümper, Hiltrud Wallenborn, Anna Lipphardt (Hrsg.)

Be.bra wissenschaft, erschienen Februar 2004
Taschenbuch, 248 Seiten, ca. 30 Abbildungen
ISBN 3-937233-05-9
24,90 Euro200967760775"


Literatur Beitrag vom 14.06.2004 AVIVA-Redaktion 

   




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