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AVIVA-BERLIN.de im Oktober 2017 - Beitrag vom 13.09.2004

Die Astronomin - Ein biographischer Roman von Eva Maaser
Sabine Grunwald

Die spannende Lebensgeschichte Caroline Herschels, der es schließlich gelingt, gegen die Vorurteile ihrer Umwelt ihren Lebenstraum zu manifestieren



Als zweitjüngstes von sechs überlebenden Geschwistern wird Caroline Herschel am 16.3.1750 in Hannover geboren. Während ihre Mutter und ältere Schwester weder lesen noch schreiben können, werden die Söhne zu exzellenten Musikern ausgebildet und erhalten Privatunterricht.
Das kleine aufgeweckte Mädchen ist schon früh von den leidenschaftlichen Gesprächen der männlichen Familienmitglieder über Musik und Astronomie fasziniert. Mit der Erlaubnis ihres Vaters darf sie einige Jahre die Schule besuchen. Abgestoßen von der unglücklichen Ehe ihrer älteren Schwester vermag sie sich das Schicksal einer Mutter und Ehefrau für sich nicht vorzustellen. So ergreift sie dankbar die Möglichkeit als zweiundzwanzigjährige zu ihrem Bruder nach Bath zu ziehen. Dieser hat dort ein einträgliches Auskommen als Organist. Caroline führt ihm und dem Bruder Alexander den Haushalt und wird nebenbei zur Sängerin ausgebildet. 1773/74 hat sie ihren ersten großen Auftritt.

Ihr Bruder Wilhelm beginnt 1773 mit seinen astronomischen Studien und wird im September 1776 als Organist entlassen.
Seine erste bahnbrechende Entdeckung ist am 13.3.1781 die Entdeckung des Uranus.
Ein Jahr darauf hat Caroline ihren letzten großen Auftritt als Sängerin und schlägt das lukrative Angebot aus, an dem bekannten Birmingham Festival teilzunehmen.

Fortan arbeitet sie als Assistentin ihres Bruders. 1786 entdeckt sie "ihren" ersten Kometen und tritt damit aus dem Schatten des bereits berühmten Mannes. In den Jahren 1786-1795 entdeckt sie acht Kometen, 561 neue Sterne, unzählige unbekannte Nebel und wirkte an 63 Publikationen mit. Die "Kometenjägerin" wie sie genannt wurde, avancierte mit ihren Entdeckungen zur ersten Astronomin.

Caroline Herschel (1750-1848) verlässt 1772 ihre Heimatstadt Hannover und zieht mit ihrem Bruder nach Bath. 1773/74 hat sie erste Auftritte als Sängerin und arbeitet als Assistentin ihres Bruders in der Astronomie. 1786 entdeckt sie ihren ersten Kometen. 1788 entdeckt die "Kometenjägerin" den zweiten von insgesamt acht Kometen. 1882 kehrt Caroline nach Hannover zurück. 1828 wird ihr die goldene Medaille der Royal Astronomic Society verliehen, deren Ehrenmitglied sie 1835 wird. Am 16.3.1846 überbringt Alexander von Humboldt die Goldmedaille des Königs von Preußen. Caroline stirbt am 9.1.1848.

AVIVA-Tipp: Die faszinierte Lebensgeschichte Caroline Herschels erzählt spannend und informativ den Weg eines Frauenschicksals, das abseits der vorgeschriebenen Pfade verläuft. Ein biographischer Roman der fesselt und unterhält.

Zur Autorin:
Eva Maaser
, geb. 1948 in Reken (Westfalen), studierte Germanistik, Pädagogik, Theologie und Kunstgeschichte in Münster. Von ihr erschienen "Der Moorkönig" (1999), "Der Paradiesgarten" (2001) sowie die Kriminalromane "Das Puppenkind" (2000), "Tango Finale" (2002) und Kleine Schwäne (2002), in denen Kommissar Rohleff und sein Team spektakuläre Fälle im Münsterland lösen.


Eva Maaser
Die Astronomin

Rütten & Loening, Berlin März 2004
ISBN 3-352-00707-1
22,50 Euro
443 Seiten, gebunden200267291075"


Literatur Beitrag vom 13.09.2004 Sabine Grunwald 

   




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