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AVIVA-BERLIN.de im Oktober 2017 - Beitrag vom 10.04.2005

Jüdische Orte in Berlin - revidierte Neuauflage in handlicherem Format
Sharon Adler

Ulrich Eckhardt, Andreas Nachama und Elke Nord haben in diesem Wegweiser Spuren jüdischen Lebens an über 800 Orten besucht und so Verschwundenes sichtbar gemacht. Plus: Jüdische Orte heute



Zwischen 1905 - 1925 lebten etwa 130.000 - 173.000 jüdische Menschen in Berlin - dies entsprach 4 % der Gesamtbevölkerung.
1933 lag der Anteil der jüdischen MitbürgerInnen bei 160.000, 1939 lag er bei 160.000 (1,7 % der Gesamtbevölkerung).
1.400 Jüdinnen und Juden lebten nach Ende des Zweiten Weltkriegs noch in der Stadt. 1946 waren es 5.000, die aus Lagern und Verstecken zurückkehren konnten - in eine zerstörte Welt.
Bis 1989 lebten 6.000 jüdische Menschen im Westteil, 200 im Ostteil Berlins.
Heute sind es mehr als 15.000, die in der vereinigten Stadt leben.

Jüdisches Leben heute, das sind die Jüdischen Kultur- und Filmtage, Jüdische Schulen, Theater, Museen, Veranstaltungen - vergessen werden aber dürfen nicht die unsichtbaren Spuren Jüdischen Lebens, die unwiederbringlich verloren sind. Orte, an denen nichts mehr erinnert an seine BewohnerInnen, an das Wirken jüdischer Intellektueller, WissenschaftlerInnen, KünstlerInnen, UnternehmerInnen oder auch ganz normaler Familien. Gelegentlich sind Gedenktafeln oder Stolpersteine angebracht, um an die zu erinnern, die hier einmal lebten und wirkten: Im Wegweiser, Stadtführer und Nachschlagewerk "Jüdische Orte in Berlin" werden von den Autoren Stätten Jüdischen Lebens, geordnet nach Bezirken, aufgezeigt, dazu vielfältige, zusätzliche Informationen geliefert und umfassend erläutert.

Jüdisches Leben in Berlin konnte man im Berlin der zwanziger Jahre überall finden: imposante Synagogen, einfache Betstuben, Geschäfte, Wohnorte prominenter jüdischer BerlinerInnen, Fabriken, Theater, Galerien, Ateliers, oder Quartiere jüdischer Organisationen.
Nicht nur in den Zentren, auch in den Randbezirken und Vororten gab es Orte, in denen jüdischer BerlinerInnen lebten und wirkten. Doch nicht nur die Nationalsozialisten, auch die Abrissbirnen der fünfziger und sechziger Jahre - gleichermaßen in Ost wie in West - zerstörten diese Zeugnisse.

Ulrich Eckhardt hat zusammen mit Andreas Nachama und der Fotografin Elke Nord über 800 Orte besucht, die Zeugnisse Jüdisches Lebens in Berlin symbolisier(t)en. Erzählt wird in Wort und Bild die Geschichte derer, die nicht mehr zurückkommen - daneben gilt das Interesse dem, was heute jüdisches Leben verkörpert. Ergänzt werden diese Stadterkundungen durch die 14 Feuilletons von Heinz Knobloch, die Vergangenheit und Gegenwart verknüpfen.

Die Autoren/Herausgeber:
Ulrich Eckhardt
leitete von 1973 bis 2001 als Intendant die Berliner Festspiele, zuvor war er Kulturreferent der Stadt Bonn. Derzeit arbeitet er für das Deutsche Symphonie-Orchester als Künstlerischer Berater und lehrt als Honorarprofessor am Institut für Kultur- und Medienmanagement an der Freien Universität. Er war verantwortlich für kulturhistorische Ausstellungen im Martin-Gropius-Bau (u.a. "Preußen", 1981, "Berlin-Berlin", 1987, "Jüdische Lebenswelten", 1992, "Deutschlandbilder", 1997, "Sieben Hügel", 2000) und ist als Autor und Herausgeber tätig (u.a. "Kultur(haupt)stadt Berlin", "Claudio Abbado - Dirigent", "Jüdische Berliner - Leben nach der Schoa", sämtlich 2003, "Atelier Europa", 2004).

Andreas Nachama, geboren 1951 in Berlin, promovierte in Geschichte und Judaistik an der Freien Universität Berlin. Seit 1994 ist er geschäftsführender Direktor der Stiftung Topographie des Terrors und seit 2000 auch Rabbiner in Berlin. Von 1997 bis 2001 war er Vorstandsvorsitzender der Jüdischen Gemeinde zu Berlin.
Er veröffentlichte u.a.: "Jiddisch im Berliner Jargon" (1994), "Juden in Berlin" (2001) und "Jüdische Berliner - Leben nach der Schoa" (2003).

Die Fotografin:
Elke Nord

Elke Nord wurde 1939 bei Bad Bramstedt geboren und lebt seit Ende der sechziger Jahre in Berlin. Zahlreiche Ausstellungen und Veröffentlichungen.

AVIVA-Tipp: Wegweiser, Stadtführer und Nachschlagewerk in einem. Ein Stadtplan zum Herausnehmen lädt dazu ein, Streifzüge in die Welt des Judentums zu unternehmen.


Jüdische Orte in Berlin
Ulrich Eckhardt, Andreas Nachama

Bearb. durch - Herausgegeben von:
Heinz Knobloch, Ulrich Eckhardt, , Nachama, Andreas
Nicolai Verlag, erschienen Februar 2005
ISBN/EAN 3-89479-165-9
20,00 Euro
263 Seiten, Einband: kartoniert, Illustrationen: 400 Abb.200410891475"


Literatur Beitrag vom 10.04.2005 Sharon Adler 

   




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