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AVIVA-BERLIN.de im Dezember 2017 - Beitrag vom 22.01.2003

Das Schicksal kennt kein Erbarmen: Rettung ist männlich und greift nach den Sternen
Kirsten Böttcher

"Die Sternenbraut" ist der erste von sechs Teilen des meistverkauften Fantasyepos in Australien und lockt mit Liebe, Laster, Leidenschaften - als wärs von dieser Welt...



Falls Sie gerade unter einer Schnee- und Kälteantipathie leiden, sollten Sie fix mit dem meistverkauften Fantasyepos Australiens, "Die Sternenbraut", in Ihr warmes Bettchen hüpfen. Denn in diesem ersten Teil des sechsbändigen Fantasy-Zyklus kommt das schier unaufhaltbare Böse aus dem eisigen Norden und überzieht das Land Achar mit Grauen und Tod.

Die weltumspannende Prophezeiung

Die einzige Rettung wurzelt in einer uralten Prophezeiung: ein Sternenmann soll die alten Völker Tencendors zusammenführen. Nur so sei es möglich, die unaussprechlichen Wesen aus dem Eis mitsamt ihrem Anführer endgültig zu zerstören. Soviel zum überirdischen Entwurf, der eifrige Fantasyfans bis zum letzten Buch beschäftigen wird.
Doch zunächst stellt sich uns und auch den Figuren des Romans die Frage: Woher diesen ominösen Sternenmann nehmen? Auf wen trifft die Prophezeiung zu?

Keimende Karrieren und blühende Leidenschaften

Faraday, die sich mehr auf Wunsch ihrer Eltern mit dem rohen und wortkargen Thronerben Bornheld verlobte, trifft auf der Reise zu der Festung ihres zukünftigen Gatten auf Axis. Einen durchaus attraktiven Anführer der Axtschwinger, der Eliteeinheit der Bruderschaft des Seneschalls und pikanterweise der verachtete Halbbruder von Bornheld. Es folgt eine neue Auflage von der "Es-darf-nicht-zusammen-sein-was-zusammen-gehört"- Kategorie, denn Faraday und Axis verlieben sich ineinander. Die "Fünf Wächter", die zum Schutz des Sternenmanns und der Prophezeiung wieder auf Erden wandeln, sind auf den jungen, charismatischen Axtherrn aufmerksam geworden. Sie sehen in den Gefühlen der beiden Verliebten auch eine große Gefahr.

Wie Schokolade: macht nicht klüger, aber süchtig.

Wie in der Bezeichnung "Axis, dem Axtherrn der Axtschwinger" zu viel "Axt" drin ist, wirkt auch der Roman der Australierin, die auf einem viktorianischen Cottage mit dem Hausgeist (!) Hannah Wolstencroft lebt, etwas überladen. Die sehr erfolgreiche Autorin und Dozentin für Geschichte des Mittelalters schwelgt gern in klischeehaften und pathetischen Bildern einer Zeit der starken Ritter und zarten Burgfräuleins. Die verschiedenen, clever ineinander verschränkten Handlungsstränge laden jedoch zum Weiterlesen und - rätseln, wer und wie denn nun der Sternenmann ist, ein. Die blutrünstigen Gruselwesen aus der Eislandschaft verleihen der Geschichte den nötigen Thrill und, nicht zu vergessen, entwickelt sich eine Liebes - und Leidensgeschichte zwischen den Protagonisten Faraday und Axis.
Doch warne ich hiermit vor: die Geschichte hört einfach mittendrin auf...



Sara Douglass: Die Sternenbraut. Unter dem Weltenbaum 1.
Piper, Hardcover, 388 Seiten, Titel der Originalausgabe:
"Battleaxe - Book One of The Axis Trilogy"
ISBN 3-492-70001-2
EUR 19.90,-

Im Frühjahr erscheinen Teil II sowie die Autorin Sara Douglass höchstselbst auf der diesjährigen Frankfurter Buchmesse.

Literatur Beitrag vom 22.01.2003 AVIVA-Redaktion 

   




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