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AVIVA-BERLIN.de im Oktober 2017 - Beitrag vom 16.12.2005

Joanna Chmielewska – Mordsstimmung
Daniela Krebs

Ein polnischer Krimi über das Pech einer Frau, die neben einem Mordverdacht auch noch eine schrecklich kritische Familie am Hals hat und doch alles mit erstaunlichem Geschick meistert.



Iza Brant ist alleinerziehende Mutter und freiberufliche Korrektorin. In ihrem Leben geht es eigentlich immer drunter und drüber. Doch dann kündigt sich auch noch ihre australische Familie an. Eindeutig: Ein Kontroll-Besuch. Die Verwandtschaft will überprüfen, ob sie die Moral und soziale Stärke besitzt, das große Familien-Erbe antreten zu können. Dabei weiß sie nicht einmal, wer sie denn beerben will.

Bei dem Versuch, alles in Ordnung zu bringen, in der Wohnung Platz für die Onkel und Tanten aus Down-Under zu schaffen und alles für deren Ankunft zu organisieren, hat Iza Brant höchstens eines: Pech. Und das andauernd. Sie verletzt sich beim Salatmachen, schafft es nicht mehr zum Friseur und vergisst, ein Taxi zu bestellen. Trotzdem kann sie irgendwie die Familie in ihre Wohnung bringen und erst einmal mit einer Mahlzeit ruhig stellen.

Doch ihr Leben wäre nicht chaotisch genug, wenn nicht gerade jetzt Izas ehemaliger Lebensgefährte, ein Dominik Dominik, umgebracht wurde und sie zur Hauptverdächtigen der Polizei wird. Sie selbst weiß zwar, dass sie niemanden umgebracht hat, auch wenn es dieser Dominik verdient hätte. Ihre Familie sieht das jedoch nicht so locker, besonders für eine intrigante Tante ist die Gelegenheit perfekt, um Iza bei der restlichen Verwandtschaft anzuschwärzen und der Polizei weitere Mordgründe zu nennen. Das Erbe rückt dadurch in weite Entfernung...

Iza Brant wäre im Moment alles lieber, als bei ihrer chaotischen Familie zu bleiben. Mehr als einmal wünscht sie sich, eher im Gefängnis, als zu Hause zu sein. Durch eine Verkettung nicht so glücklicher Umstände wird sie immer mehr in den Strudel des Mordes gezogen. Pech für sie, doch durch ein hartes Stück Arbeit wird sie wieder Chefin über die chaotische Lage und beginnt, die Lösung des Mordfalls selber in die Hand zu nehmen...

AVIVA-Tipp: Spannung pur bis zur letzten Seite! Die polnische Autorin Joanna Chmielewska schafft es, den chaotischen Lebensstil Iza Brants so in das Buch einzubringen, dass mensch sich mehr als einmal darüber wundert, wie sie diese schrecklich kritische und nervende Verwandtschaft länger als einen Tag aushält. Ein Krimi, bei dem das Lesen viel Spaß macht und der ohne Langeweile öfter als einmal gelesen werden kann.

Zur Autorin:
Joanna Chmielewska
wurde 1932 in Warschau geboren. Sie war Architektin, bevor sie zu schreiben begann. Sie liebt Pferderennen, Spielcasinos und Reisen um die Welt. Ihre exzentrische und schillernde Persönlichkeit spiegelt sich in den originellen Heldinnen ihrer Kriminalromane wider. Seit vierzig Jahren führen ihre Bücher die Bestsellerlisten in Polen und Russland an. Die Gesamtauflage ihrer Werke beläuft sich in Polen auf fünf Millionen, in Russland auf zehn Millionen Exemplare.


Mordsstimmung
Joanna Chmielewska

Originaltitel: Pech.
Aus dem Polnischen übersetzt von Agnieszka Grybowska
Blanvalet Verlag, Juli 2005
ISBN: 3-442-36240-7
7,95 Euro90008115&artiId=3106513"


Literatur Beitrag vom 16.12.2005 AVIVA-Redaktion 

   




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