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AVIVA-BERLIN.de im Oktober 2017 - Beitrag vom 13.07.2003

Bilder aus Musik aus Bildern
Jana Scheerer

Was haben Ella Fitzgerald, Nina Hagen und John Lurie gemeinsam? Die Illustratorin Katrin Funke versammelt sie in ihrem Bildband "ella nina john", erschienen im Verbrecher Verlag, Berlin



Dass man beim Musikh├Âren auch etwas sieht, ist nichts Neues. Schon lange vor dem ersten Videoclip sahen Menschen Bilder zu Musik. Sie schlossen einfach die Augen. Katrin Funke hat diese Bilder aufgemalt.

Die Zeichnungen in ella nina john sind Visualisierungen der Musik von Ella Fitzgerald, Nina Hagen und John Lurie. Es scheinen kleine Bildergeschichten zu sein, doch die Handlung zieht sich immer wieder ins Unklare, Verschwommene zur├╝ck und widersetzt sich einer klaren Interpretation. Die fragmentierten Bilder, die beim Musikh├Âren im Kopf entstehen, gleiten als Assoziationskette durch Katrin Funckes Buch.

In Schwarz-Wei├č- und Graut├Ânen laufen Frauen und M├Ąnner ├╝ber das Papier, schieben sich mit den H├Ąnden aus schwarzen W├Ąnden hervor, um ein paar Seiten weiter wieder dazwischen zerquetscht zu werden. Eine Frau wird von einem glei├čend wei├čen Lichtkegel erfasst, scheint fast darin umzukommen und geht im n├Ąchsten Bild in graue Flammen auf.

Dass man beim Betrachten von Bildern Musik h├Ârt, ist etwas Neues. Katrin Funkes Bilder sind Musik, sie haben Rhythmus und Melodie. Es bleibt die Frage, was besser ist: Erst die Bilder zu sehen und eine eigene Musik im Kopf dazu zu finden, oder die Musik aufzulegen und dann die eigenen Bilder mit denen Katrin Funkes zu vergleichen.

Denn der Versuch, die subjektive Erfahrung der Bilder im Kopf auf Papier kommunizierbar zu machen, kann auch schief gehen. Dann bleibt die LeserIn mit einem Gef├╝hl zur├╝ck, dass oft bei Literaturverfilmungen entsteht und in S├Ątzen wie "Ich hab mir das aber ganz anders vorgestellt!" zum Ausdruck kommt.

Doch auch wer sich die Musik von Ella Fitzgerald, Nina Hagen und John Lurie ganz anders vorgestellt hat, wird Katrin Funkes Buch genie├čen. Denn es l├Ąsst die Freiheit, die eigenen Bilder in den Zeichnungen zu entdecken.

Katrin Funke wurde 1970 in Bielefeld geboren und studierte Kommunikationsdesign an der Hochschule f├╝r bildende K├╝nste in Braunschweig. Sie lebt in Berlin und arbeitet als freiberufliche Illustratorin, unter anderem f├╝r Heiniken, Nokia und den Stern. 2002 wurde ihr ADC-Gold f├╝r ihren Beitrag zum Mercedes Taxi Kalender verliehen.



ella nina john
Katrin Funcke

120 Seiten/ mehrfarbig
13 ÔéČ
Vebrecher Verlag, M├Ąrz 2003
www.verbrecherei.de

Literatur Beitrag vom 13.07.2003 AVIVA-Redaktion 

   




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