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AVIVA-BERLIN.de im Dezember 2017 - Beitrag vom 14.03.2006

Der Duft des Bösen
Stefanie König

Eine Mordserie hält die Londoner Bevölkerung in Atem. Als Inez Ferry in ihrem Laden ein Beweisstück entdeckt, weiß sie, dass der Mörder auch bei ihr war.



Bereits drei grausame Morde an jungen Frauen haben die Öffentlichkeit der britischen Metropole erschüttert. "Rottweiler" nennen die Medien den Täter, der seinen Opfern Bisswunden zufügt, sie erdrosselt und Andenken in Form eines Schmuckstücks mitgehen lässt.
Inez Ferry, Hauseigentümerin und Betreiberin eines Antiquitätengeschäftes in Paddington, lassen die Mordfälle ebenfalls nicht kalt.
Doch hat sie auch ihre eigenen Sorgen. Während das Geschäft sich im Parterre befindet und sie selbst im ersten Stock des Hauses wohnt, hat sie nach dem Tod ihres Mannes die beiden obersten Stockwerke zu Mietwohnungen umbauen lassen.
Zerrissen zwischen der Sehnsucht nach einem neuen Partner und der Treue zu ihrem verstorbenen Mann, muss sie sich im Laden mit ihrer schwierigen Mitarbeiterin und im Haus mit den Problemen ihrer MieterInnen herumschlagen.
Da ist zum einen der junge Will Cobbett, dem man nicht ansieht, dass er geistig zurückgeblieben ist, dann Zeinab, ihre hübsche orientalische Angestellte, die mehreren Verehrern die Hochzeit verspricht, sowie die grelle Ludmilla Gogol mit ihrem aufdringlichen Freund Freddy Perfect und schließlich noch der attraktive, aber sehr merkwürdige Jeremy Quick von ganz oben.

Als Inez beim Abstauben in ihrem Laden eine Kette mit einem Kreuz findet, ist sie alarmiert.
Erst neulich hat sie das Schmuckstück auf einem Fahndungsfoto der Polizei gesehen. Es ist die Kette von Gaynor Ray, dem dritten "Rottweiler"-Opfer.
Der Mörder muss im Haus gewesen sein, hat er gar eine Verbindung zu jemandem, den sie kennt? Könnte sie ihm selbst begegnet sein? Plötzlich ist jede Person für Inez sehr verdächtig. Kurz darauf hat sie nicht nur die Polizei im Haus, sondern auch weitere Sammlerstücke des Serientäters.
Allmählich merkt Inez dass der Duft des Bösen ganz in ihrer Nähe weht...

AVIVA-Tipp:
Die Gesellschaft ist geprägt von Vorurteilen und Klischeevorstellungen, die unsere Wahrnehmung trüben.
Der Duft des Bösen spielt meisterhaft mit diesen Täuschungen und macht deutlich, dass dem Mörder nur aufgrund dieser Blindheit der Weg frei gemacht wird - Verbrechen sind keineswegs auf einzelne Gesellschaftsschichten beschränkt.
Ruth Rendell gelingt mit ihrem neuesten Kriminalroman ein spannendes und abgründiges Psychogramm eines Mörders, der geprägt ist von Vorurteil, Schuld, Täuschung und Selbstbetrug.

Zur Autorin:
Ruth Rendell
, auch unter dem Pseudonym Barbara Vine bekannt, wurde 1930 in dem Londoner Vorort Woodfort geboren. Sie arbeitete zunächst als Journalistin, bis sie sich 1964 ganz auf den Schriftstellerberuf konzentrierte. Seitdem hat sie über dreißig Bücher veröffentlicht. Dreimal schon erhielt sie den "Edgar-Allen-Poe-Preis" und zweimal den "Golden Dagger Award" für den besten Kriminalroman des Jahres. 1997 wurde sie mit dem Grand Masters Award der Crime Writers Association of America, dem renommiertesten Krimipreis überhaupt, ausgezeichnet und darüber hinaus von Königin Elizabeth in den Adelsstand erhoben.
Heute lebt sie in einem Haus aus dem 16. Jahrhundert in Suffolk.


Ruth Rendell
Der Duft des Bösen

The Rottweiler
Übersetzt von Eva L. Wahser
Blanvalet Verlag, erschienen Januar 2006
ISBN: 3-7645-0117-0
Gebunden, 445 Seiten
19,90 Euro90008115&artiId=4918622"


Literatur Beitrag vom 14.03.2006 AVIVA-Redaktion 

   




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