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AVIVA-BERLIN.de im Dezember 2017 - Beitrag vom 27.08.2006

Monsieur Linh und die Gabe der Hoffnung. Von Philippe Claudel
Sabine Grunwald

Monsieur Linh begibt sich mit seiner wenige Wochen alten Enkeltochter auf die Flucht aus seinem zerstörten Heimatland und versucht, in einer für ihn fremden Kultur Fuß zu fassen



Monsieur Linh hat alles verloren, die Menschen, die er liebte und sein Heimatland, das er zerstört hinter sich lassen muss. Geblieben sind ihm ein alter Koffer und seine wenige Wochen alte Enkelin, für die er ein neues Leben aufbauen möchte.

Das Schiff, mit dem er tagelang unterwegs ist, bringt ihn in eine fremde Stadt, in ein kaltes Land.

"Der Himmel ist bedeckt. Monsieur Linh will den Geruch des neuen Landes einatmen. Da ist kein Geruch. Dieses Land ist geruchlos. Er drückt das Kind fester an sich und singt ihm das Lied ins Ohr. Er singt auch für sich selbst, um seine Stimme und die Melodie seiner Muttersprache zu hören."

Mit anderen Flüchtlingen landet er in einem Heim und wagt sich tagelang nicht auf die Straße. Nur dem kleinen Mädchen zuliebe geht er eines Tages doch nach draußen und erkundet zaghaft die Umgebung.

Eines Tages macht er die Bekanntschaft von Monsieur Bark. Die beiden Männer werden Freunde. Trotz der Sprachprobleme verstehen sie sich auf Anhieb.
Gegen seinen Willen wird Monsieur Linh in ein Altersheim verlegt, das mehr einem Gefängnis gleicht. Beim zweiten Versuch gelingt ihm zusammen mit der Enkelin die Flucht und er macht sich auf die Suche nach seinem Freund...

Zum Autor: Philippe Claudel, 1962 in Dombasle-sur-Meurthe geboren, wurde mit seinem Roman "Die grauen Seelen" bekannt und mit dem Prix Renaudot ausgezeichnet. "Monsieur Linh und die Gabe der Hoffnung" stand in Frankreich monatelang auf der Bestsellerliste.

AVIVA-Tipp: Der kleine Roman, mehr eine Erzählung, ist so herzergreifend und liebevoll erzählt, dass sich niemand dem Zauber dieser Geschichte entziehen kann. Mit seinen sparsamen und eindringlichen Sätzen führt der Autor die Leserschaft geschickt in die Irre und präsentiert ein überraschendes Ende.


Philippe Claudel
Monsieur Linh und die Gabe der Hoffnung

Deutsch von Christiane Seiler
Kindler Verlag, 2006
Gebunden, 126 Seiten
ISBN 3-463-40498-2
14,90 Euro90008115&artiId=5145491&nav=5081"



Literatur Beitrag vom 27.08.2006 Sabine Grunwald 

   




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