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AVIVA-BERLIN.de im Juli 2017 - Beitrag vom 19.01.2010

Potsdamerinnen erobern Bielefeld
Josephine Bürgel,Sylvia Rochow

Turbine gewinnt das internationale Frauenfußball-Hallenturnier in Bielefeld und räumt außerdem drei Einzelpreise ab. Titelverteidiger FCR 2001 Duisburg belegt den dritten Platz.



Die Deutschen Meisterinnen vom 1. FFC Turbine Potsdam haben die 31. Auflage des traditionsreichen Hallenturniers des TuS Jöllenbeck in Bielefeld gewonnen. Nach zwei Tagen voller Dynamik, Spannung und hochklassigem Hallenfußball setzten sie sich im Endspiel vor mit ca. 2.500 Fans dichtbesetzten Tribünen verdient mit 4:1 gegen den schwedischen Turnierneuling Kristianstads DFF durch und sicherten sich den Titel zum insgesamt vierten Mal nach 2003, 2005 und 2006. Das Team von Trainer Bernd Schröder hatte in der Vorrunde zuvor keinen Punkt abgegeben und stellte mit Nationalspielerin Babett Peter – eigentlich einer gelernten Verteidigerin – auch die beste Torschützin des Turniers. Sie traf in acht Spielen acht Mal.

Etwas überraschend sicherten sich die Brandenburgerinnen auch die von den Trainerinnen und Trainern der teilnehmenden Teams vergebenen Einzelpreise für die beste Feldspielerin (Lira Bajramaj) und die beste Torhüterin (Desirée Schumann). Die isländische Stürmerin Margrét Lára Viðarsdóttir vom Turnier-Zweiten stand Bajramaj beispielsweise in nichts nach, und Sandra Wahldén (Kristianstad) sowie die Bad Neuenahrerin Natalie Altmann wirkten an diesem Wochenende im Tor zumindest nicht schwächer als Schumann.

Im Turnierverlauf hatte insgesamt Kristianstads DFF die besten Anlagen für das Spiel in der Halle gezeigt. Die Schwedinnen begeisterten das Publikum ein ums andere Mal mit spektakulären Aktionen, wie z.B. diversen Versuchen, direkt vom Anstoßpunkt aus zum Torerfolg zu kommen und ihrer sehr offensiv und sicher mitspielenden Torfrau.
Auch die Titelverteidigerinnen aus Duisburg hätten wieder ganz oben stehen können. Insbesondere die Belgierin Femke Maes und die unermüdliche Simone Laudehr überzeugten mit schnellem Kombinationsspiel. Letztlich fehlte vor dem Tor aber zu oft die nötige Kaltschnäuzigkeit und Cleverness, und ein kleiner Durchhänger im Halbfinale gegen Kristianstad kostete die erneute Finalteilnahme.
Turbine Potsdam bot über beide Tage die konstantesten Leistungen und siegte daher verdient.

Die Lokalmatadorinnen von Zweitligist Herforder SV belegten mit einer vor allem kämpferisch starken Leistung den sechsten Platz. Etwas enttäuschend waren lediglich die Auftritte der dänischen Teams von Fortuna Hjørring (7.) und Brøndby IF (8.) – insbesondere wenn man bedenkt, dass es sich hierbei um Champions League-Teilnehmerinnen handelt.

Weitere Infos unter: www.frauenturnier.com

Move + Relax Beitrag vom 19.01.2010 AVIVA-Redaktion 

   




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