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AVIVA-BERLIN.de im Dezember 2017 - Beitrag vom 28.02.2007

Holly Cole – Holly Cole
Silvy Pommerenke

Noch jazziger ist die Kanadierin geworden, ganz im Stile des letzten Jahrhunderts. Da tauchen Bilder vom Big Apple auf, dem existentialistischen Paris, oder dem verruchten Berlin.



Ihre vorherigen Alben waren deutlich stärker an modernem Jazz oder sogar an Popmusik orientiert, so dass man regelrecht aufwacht, wenn die CD im Player liegt. Hierbei geht es um Bigband Sound, der live im New Yorker "Brooklyn Recording Studio" und im "Phase One Studio" in Toronto aufgenommen wurde. In der Tat gelang - wie es der Name des Labels schon verrät - Tradition und Moderne miteinander zu verbinden. Auslöser, für dieses neue konzeptionierte Studioalbum war Produzent Greg Cohen, der bereits als Arrangeur für David Byrne, David Sanborn und Tom Waits gearbeitet hat. Er wollte Holly "in eine neue Arena [...] schubsen" und sie damit herausfordern. Die musikalische Liaison der beiden kam in Toronto zustande, dem Geburtsort der Musikerin, die in Cohens Augen eine der größten Sängerinnen der heutigen Zeit ist. Holly Cole über den Ideengeber: "Greg und ich konnten auf vielen Ebenen eine Verbindung herstellen für dieses Album, sowohl musikalisch als auch persönlich. Mit ihm zu arbeiten ist für mich sehr natürlich."

In der Tat ist ihre Wandelbarkeit, was ihre Stimme betrifft als auch das Sprengen von musikalischen Grenzen, ungewöhnlich. Das Album ist nicht auf den ersten Blick eingängig, sondern bedarf des mehrmaligen Hörens bevor es sich in seiner ganzen Intensität erschließt. Bekömmlicher waren mit Sicherheit "Dark Dear Heart" von 1997 (mit dem großartigen "Hold on") oder "Temptation" von 1995, auf dem Holly Cole ausschließlich Songs von Tom Waits interpretierte. Inhaltlich geht es in dem neuen, mittlerweile achten Album der Sängerin um das Hauptthema der inneren Verleugnung und Selbsttäuschung: "Wie wir uns selbst betrachten, unsere Handlungen und das, was wir als die Motivation unseres Handelns begreifen." Den letzten Schliff hat Gil Goldstein dem Album verliehen, einer der bekanntesten New Yorker Arrangeure.

Anspieltipps: "Be careful, it`s my heart" (Irving Berlin) zeigt auf phantastische Weise die emphatische Stimme von Holly Cole. Bei "It`s alright with me" (Cole Porter) klingt sie wunderbar lasziv und der Bigband Sound fängt grandios das Lebensgefühl der fünfziger Jahre ein. "You`re my thrill" (Clare/Gorney), welches so wunderbar eigenwillig und verfremdend interpretiert wurde. Das absolute Highlight allerdings ist "Waters of march" (Antonio Carlos Jobim). Die Pfade des traditionellen Jazz verlassend, kann man regelrecht süchtig danach werden!

Weiterhören: Diana Krall und Silje Nergaard.

AVIVA-Tipp: Holy Cole gehört mit Sicherheit zu den wirklich großen Jazzinterpretinnen dieses Jahrhunderts. Dieses Album ist eine Verneigung vor der guten alten Zeit des Jazz....

Holly Cole im Netz: www.hollycole.com

Holly Cole
Holly Cole

Label: Alert Music Inc. / Tradition und Moderne, VÖ Februar 2007
EAN: 4015698080827
Preis: 17,99 Euro
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Music Beitrag vom 28.02.2007 Silvy Pommerenke 

   




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