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AVIVA-BERLIN.de im Oktober 2017 - Beitrag vom 17.03.2007

Lisa Gerrard – The silver tree
Silvy Pommerenke

Vielen dürfte die Australierin eher von dem Duo "Dead Can Dance" bekannt sein, das sie Anfang der achtziger Jahre mit Brendan Perry aus der Taufe hob. Musikalisch ist sie sich seitdem treu...



...geblieben, und auch auf ihrem ersten Soloalbum seit 1995 verführt sie die Zuhörerin mit einem tranceartigen Klangteppich, der die meditative Ruhe eines Klosters ausstrahlt.

Die Jahre mit Perry von 1984 bis 1995 ergaben ganze neun Alben. Ein Umzug von Melbourne nach London verschaffte die nötigen Kontakte, und schon bald waren sie in der Indieszene auf den oberen Top-Ten Plätzen der Charts angesiedelt. Der Record Mirrorschrieb seinerzeit, dass "man diese Musik nicht als Pop, Rock oder Klassik bezeichnen [kann] – sie ist aber auf jeden Fall ernst zu nehmen." Ihr eigenwilliger Sound setzte sich aus düsteren, gleichzeitig erhabenen Tönen zusammen, der sowohl mythische als auch ethnische Elemente enthielt. Dennoch arbeiteten die beiden mit modernen elektronischen Musikinstrumenten, so dass ein Cross-Over von Traditional und Moderne entstand. Trotz dieser fruchtbaren Zusammenarbeit hat sich Lisa Gerrard, die ebenso wie ihr musikalischer Partner anglo-irische Wurzeln hat, 1995 ihrem ersten Soloprojekt gewidmet. Sie brachte "The mirror pool" auf den Markt, das gegenüber dem aktuellen Album viel wuchtiger klingt, weil sie mit großer Orchestrierung spielte. Danach komponierte sie etliche Filmmusiken, sei es nun zu "Whale Rider", "Mission Impossibel II" oder "Der dreizehnte Krieger". In Zusammenarbeit mit Hans Zimmer sang sie den Titelsong für "Gladiator". Welcher Art Kinofilm es auch sein mag, Gerrards Musik klingt immer wie ein einziger großer Soundtrack!

Nachdem sie im Februar dieses Jahres bereits ein "Best of" Album auf den Markt gebracht hat, ist sie nun mit einem neuen Soloprojekt am Start. Die Arbeit zu der aktuellen CD entstand kurz nach der Reunion von Dead Can Dance, im Jahr 2005. Diese nahm Lisa Gerrard zum Anlass, wieder ins Tonstudio zu gehen um ihre neue Produktion in Angriff zu nehmen. "Herausgekommen ist ein Silberling, der Lisa Gerrards einzigartige Stellung als herausragende Komponistin symphonischer und hymnischer Lieder einmal mehr unterstreicht." Die Musik der Künstlerin ist zeitlos schön, auf fast jeden Kinofilm anwendbar, und sei es der im eigenen Kopf...

Konzerthinweis: Montag, den 23. April 2007 um 20:00 Uhr, Tempodrom, 10963 Berlin-Mitte, Möckernstr. 10-25. Die Eintrittspreise liegen zwischen 28,85 Euro und 51,85 Euro.

Weiterhören: Loreena McKennitt und Dead Can Dance

Lisa Gerrard im Netz: www.lisagerrard.com


AVIVA-Tipp: Die 46-jährige beweist auf ihrem neuen Album "The silver tree" wieder einmal mehr, dass leise Töne und das Verharren in der Stille ein wunderbares Klangerlebnis sein können. Man muss dafür also nicht notwendigerweise in ein Kloster gehen.

Lisa Gerrard
The silver tree

Label: Subway Records, VÖ: März 2007.
EAN: 4024572304720

Music Beitrag vom 17.03.2007 Silvy Pommerenke 

   




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