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AVIVA-BERLIN.de im Oktober 2017 - Beitrag vom 09.04.2007

Joan Armatrading - Into the blues
Silvy Pommerenke

Entgegen allen Behauptungen ist der Blues längst noch nicht tot. Die Frau mit der unvergesslichen Stimme lehrt uns eines Besseren, und die Zeiten, wo sie als Support für Supertramp spielte,...



...liegen längst hinter ihr.

Seit mehr als dreißig Jahren ist Joan Armatrading in Sachen Musik unterwegs. Und es wird kaum jemanden geben, der nicht irgendeine Geschichte seines Lebens mit einem Song von ihr verbindet. Selbst Nelson Mandela hat schon zu ihrer Musik das Tanzbein geschwungen, als sie bei einem Besuch in London für ihn spielte. Seit 1972 hat die Künstlerin achtzehn Alben auf den Markt gebracht und immer wieder Musikgeschichte(n) geschrieben, sei es mit "Love And Affection", das eine Top-Ten Nominierung erhielt, "Drop the pilot" oder "Show some emotion". Außerdem erhielt sie 1984 eine Nominierung für den Grammy.

Sie wurde 1950 in der Karibik geboren, zog mit ihren Eltern als Achtjährige nach Birmingham, schrieb mit vierzehn ihre ersten Songs, fing an Jura zu studieren und wandte sich dann doch ausschließlich der Musik zu. Bereits 1977 galt sie als die "vielversprechendste Sängerin des Jahres", die jedoch schnell als Antistar gehandelt wurde, weil aufsehenerregende Skandale und negative Schlagzeilen ausblieben. Für sie stand immer nur die Musik im Mittelpunkt, und die Liste ihrer Mitmusiker beweist das: Thomas Dolby, Mark Knopfler, Chris Spedding...

Die 56-jährige hat sich mit dem aktuellen Album einen langgehegten Traum erfüllt: eine CD ausschließlich mit Bluessongs, wie man anhand des Titel unschwer erkennen kann. Das besondere daran ist jedoch - und deswegen hat die Produktion vielleicht auch vier Jahre auf sich warten lassen - dass sie nicht nur jedes Instrument darauf selbst spielt, sondern dass sie auch alles autonom arrangiert, produziert und aufgenommen hat. Nun gut, so ganz allein denn doch nicht: für das Schlagzeug hat sie sich Miles Bould und Grahan Dickson als Unterstützung geholt. Es ist wohl das einzige Instrument, was die Autodidaktin nicht spielt. "Noch nicht", versichert sie in einem Radiointerview, aber es wird der Tag kommen, an dem sie sich auch das beibringt. Die Freiheiten, die ihr diese Eigenproduktion bot, hört man in jedem einzelnen Song: niemand konnte ihr Vorschriften machen oder hat sie in irgendeiner Art beeinflusst. Diese Arbeitsweise kommt der introvertierten und schüchternen Musikerin offensichtlich sehr gelegen. Sozusagen Armatrading pur!

Weiterhören: Roxanne Potvin und Patty Griffin

Joan Armatrading im Netz:www.joanarmatrading.com

AVIVA-Tipp: Die Perfektionistin in Sachen Gitarrenspiel hat ein hervorragendes Bluesalbum abgeliefert, so dass John Lee Hooker direkt neidisch werden könnte. Es klingt zwar so gar nicht nach dem Jahr 2007, aber genau dieser Anachronismus ist das belebende an diesem Projekt.

Joan Armatrading
Into the blues

Label: Hypertension Music, VÖ: April 2007.
EAN: 4011586725528

Music Beitrag vom 09.04.2007 Silvy Pommerenke 

   




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