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AVIVA-BERLIN.de im Oktober 2017 - Beitrag vom 16.04.2007

Jenny Owen Youngs - Batten the hatches
Silvy Pommerenke

Folkpop von der Ostküste Amerikas, der mit skurrilen Texten und eingängigen Melodien sich schnell im Hirn verankert und dort Spuren hinterlässt. Die einstige Bärenjägerin, Felsspringerin und...



...Wasserfalltaucherin macht genau so bizarre Musik, wie es ihre Hobbys in der Kindheit waren.

Sinnigerweise ergeben die Initialen ihres Namens die Abkürzung JOY. Das hat man auch, wenn man ihr Debutalbum hört. Das Vergnügen ist eingebettet in tiefsinnige Texte und subtile Melodien. Auch bei der Instrumentierung gilt: weniger ist mehr. In Zeiten von lauten Tönen und orchestralen Inszenierungen konzentriert sich Owen Youngs auf die Akustik Gitarre, Schlagzeug und wenig anderes mehr. Hier wird das Singer-Songwriting auf ganz klassische Art und Weise umgesetzt.

Ihr Lebensmotto ist "Singing sweet and drinking hard since 1981" . Diese Widersprüchlichkeit findet man auch in ihrem sonstigen Verhalten: "Wenn ich jemanden zum ersten Mal treffe [...], dann nehme ich den Begriff `eine Verbindung herstellen` gerne sprichwörtlich und setze mich einfach auf den Schoß der Person." Ob sie damit immer zum gewünschten Erfolg kommt ist fraglich, denn eine gewisse Grenzüberschreitung stellt dies schon dar. Aber sicherlich hat sie recht, wenn sie sagt, dass man sich aufgrund dessen später immer an sie erinnern wird... Ihre Musik hingegen ist nicht grenzüberschreitend. Die ist sehr eingängig, süß und verspielt. Ebenso klingt ihre Stimme, die mit Leichtigkeit über Ex-Liebhaber, Herzensbrecher und Whiskeyflaschen singt. Wobei hier dann doch die zwei Seiten der Jenny Owen Youngs zum Vorschein kommen, da sie in ihren Texten flucht und säuft, ohne sich dafür zu entschuldigen. Der Grund dafür klingt sinnig: jeder, der sich auf das Wagnis der Liebe einlässt, landet irgendwann auf dem "schlampigen Spielfeld", wo man beim Durcheinander der Gefühle versucht die Oberhand zu gewinnen.

Anspieltipps: "Drinking song" wartet mit einer wunderbar eingängigen Hookline auf, die - wen wundert`s - von Gitarre und Co hergestellt wird. "Keys out lights on" ist ein ganz typisches Beispiel für Owen Youngs Bruch von Form und Inhalt. Das, was eigentlich wie ein Schlaflied klingt, bringt ihre widersprüchlichen Freundschaftsgefühle zum Ausdruck. "What the fuck" zielt in die gleiche Richtung: Selten hat man das Wort "fuck" so sensibel und zärtlich aus einem Mund gehört.

Weiterhören: Fiona Apple und Regina Spektor

Jenny Owen Youngs im Netz:www.jennyowenyoungs.com

AVIVA-Tipp: Eingängige Melodien und Texte, die eher an eine Hardcoreband erinnern, die jedoch mit melodiösen und ruhigen Klängen vorgetragen werden. Jenny Owen Youngs ist wohl doch eine Grenz(en)überschreiterin. Folkpop aus New Jersey der zum Whiskey trinken einlädt.

Jenny Owen Youngs
Batten the hatches

Label: Nettwerk Music Group, VÖ: Juni 2007.
EAN: 5037703064829

Music Beitrag vom 16.04.2007 Silvy Pommerenke 

   




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