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AVIVA-BERLIN.de im Oktober 2017 - Beitrag vom 04.05.2007

Terez Montcalm - Voodoo
Silvy Pommerenke

"Voodoo" ist ein Album voller Sexappeal, Sie sollten vorgewarnt sein. Diese Stimme stellt selbst Marla Glen in den Schatten, denn ihre Vocals sind einerseits femininer als die von Glen,...



...andererseits basslastiger. Wie sie das hinbekommt? Das wissen die Götter.

Wenn es so etwas wie das Highlight des Jahres 2007 geben sollte, dann steht Térez Montcalm ganz weit oben auf der Liste, auch wenn der Kalender erst Mai aufweist. Warum? Ganz einfach: diese Stimme ist eine Erleuchtung! Selten hat man diesen Variantenreichtum von Tönen gehört, rar gesät sind solch grandiose Vocals, gleichzeitig gepaart mit phantastischen Musikern. Die Klangwelt der Kanadierin kommt einer Erleuchtung gleich. Nicht nur, dass sie wie die Reinkarnation von Billie Holliday und Janis Joplin klingt, sondern ihr Verve dabei ist unwiderstehlich! Holliday hat ihre Stimme durch arg viele Zigaretten in Szene gesetzt und Joplin war dem Southern Comfort sehr zugeneigt. Was Montcalm in diese Tonlagen versetzt, mag Mutter Natur zuschulden kommen. Warum auch immer, die 44-jährige hat bisher viel zu wenig Aufmerksamkeit in Europa mit ihren Alben erzielt. In Canada, ihrem Heimatland, ist sie eine der Jazzeliten, und man nur stark hoffen, dass ihr dieses Schicksal auch auf unserem kleinen Kontinent zueigen wird.

Geboren 1963 in Quebec, spielte sie auf verschiedensten Jazzfestivals in Canada, und hat bisher drei Alben produziert. Auf "Voodoo" singt sie, bis auf wenige Ausnahmen, zum ersten Mal rein englischsprachig. Dabei hat sie sich vor allem alter (und neuerer) Klassiker angenommen. Zu jedem der Songs hat sie ihre eigene Geschichte. Sei es, dass sie von Eurythmics "Sweet dreams" adaptiert, weil Annie Lennox eine "all-time-fav-Sängerin" ist, Elton John mit "Sorry seems to be he hardest word" interpretiert, weil er einer der größten Songschreiber ist, oder ob sie eine tiefe Verbeugung vor Chet Baker mit "For heaven's sake" macht, immer ist sie dabei so authentisch und phänomenal, dass das Original dahinter verschwindet.

Dass die brünnette, eher unscheinbare Frau aus Quebec, zu solch tiefen, sinnlichen und lasziven Tönen in der Lage ist, berührt auf wundersame Art und Weise. Mit jedem Song scheint sie ihr Innerstes herauszukehren, bei jedem Lied klingt soviel Vitalität, Lebensfreude und Emotionalität durch, dass das Musikhören einfach nur Spaß macht. So soll es sein! Neben ihren Vocalkünsten gibt sie zudem auch noch ihre Fähigkeiten an Bass und Gitarre zum Besten. Ihr Bruder brachte ihr das Gitarrespielen bei und seine Leidenschaft für Jimi Hendrix, so dass Montcalm denn auch einen Song des Gitarrenvirtuosen interpretiert. Mit "Voodoo child" verbeugt sie sich vor Mr. Hendrix.

Anspieltipps: "Sweet dreams" ist das absolute Highlight der CD! Der Eurythmics Klassiker interpretiert von Montcalm, dürfte Annie Lennox glatt noch mal Gesangsunterricht nehmen lassen. Auch "Le cinema", einer der wenigen französischsprachigen Songs auf dem Album, stellt die etwas ruhigere Seite Montcalms zur Schau, während "Love", von Bert Kaempfert, in wunderbarstem improvisiertem Jazzgesang vorgetragen wird.

TĂ©rez Montcalm im Netz: www.marquisclassics.com

Weiterhören:Madeleine Peyroux und Patricia Kaas

Konzerthinweis: Sonntag, 27.05.2007, 22.00 Uhr, Quasimodo, Kanstr. 12a, 10623 Berlin.

AVIVA-Tipp: Térez Montcalm hat einen Stimmenreichtum, der wie eine Mixtur aus Janis Joplin und Billlie Holiday klingt. Trotz dieser Vergleiche – oder gerade deswegen – ist sie ganz sie selbst, und interpretiert Rock- und Popsongs in unvergleichlichen Jazzimprovisationen.

TĂ©rez Montcalm
Voodoo

Label: MARQUIS CLASSICS, VĂ–: 4. Mai 2007
EAN: 0460503690427

Music Beitrag vom 04.05.2007 Silvy Pommerenke 

   




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