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AVIVA-BERLIN.de im Oktober 2017 - Beitrag vom 25.05.2007

Malia – Young bones
Silvy Pommerenke

Malia ist nicht nur ein wunderschöner Ort und Strand auf Kreta, sondern auch eine mindestens eben so schöne Musikerin aus der ostafrikanischen Republik Malawi. Die New-Soul Diva, die mit ihrem...



...Debutalbum "Yellow daffodils" bereits vor fünf Jahren Aufsehen erregte, hat nun ihr drittes Album veröffentlicht...

Damit knüpft sie unmittelbar an ihre Anfänge an, denn das Nachfolgeralbum "Echoes of dreams" von 2004 driftete doch ein wenig in Richtung Popkultur ab. Das war zwar auch schön anzuhören, aber ihre Stärken liegen in jedem Fall im Jazz und Soulbereich. Das aktuelle Album wurde ganz im Stil des "musikalischen Klassizismus" eingespielt, das bedeutet, dass die Balladen jazzig pur nur von Klavier, Bass und Schlagzeug begleitet werden. Die etwas schnelleren Stücke, somit funkigeren und souligeren, bekommen hingegen Unterstützung von Blechbläsern und einem Fender Rhodes-Piano.

Auf "Young bones" hat Malia die Texte komplett selbst verfasst, während André Manoukian, der französische Produzent, für die Arrangements sorgte. Neben den Eigenkompositionen wurden zwei aus fremder Feder adaptiert. Zum einem wurde von den zeitgenössischen Experten in Sachen Elektro und Britpop Radiohead entliehen ("No surprises"), zum anderen von dem aus den zwanziger Jahren stammenden Ben Ryan ("Plus je t`embrasse"). Malia und Manoukian haben beide Jahrhunderte somit auf diesem Silberling vereint, ohne dass es einen Bruch in der Gesamtkonzeption gibt.

Malia, geboren Ende der Siebziger in Malawi als Tochter einer Afrikanerin und eines Engländers, ging mit ihren Eltern in den achtziger Jahren aus politischen Gründen nach London ins Exil. Während Gleichaltrige sich dort dem New Wave Trend verschrieben, suchte sie hingegen Zuflucht im Jazz. Billie Holiday und Sarah Vaughan waren eine Erleuchtung für sie und führten sie geradewegs in die musikalische Laufbahn. Nachdem sie ihren jetzigen Produzenten André Manoukian kennen gelernt hatte, stand dem Erfolg nichts mehr im Weg. Der erfreute Manoukian konnte sein Glück kaum fassen, auf dieses musikalische Juwel gestoßen zu sein: "Malia ist der Traum eines jeden Komponisten." Mit Sicherheit auch der Traum jeder HörerIn!

Anspieltipps: Die smarte Sängerin mit der lasziven Stimme hat sich nicht gescheut, einen Radiohead Titel zu covern: "No surprises" wird die Britpopper um Thom Yorke mit Sicherheit in Staunen versetzen, da es phantastisch in Jazztöne umgewandelt wurde, und durch die leicht heisere Stimme Malias einen Kontrapunkt zu Yorkes bisweilen nörgelnden Stimme setzt. Gerade weil die Interpretation von Malia so konträr läuft, wird sie dem traumhaften Original mehr als nur gerecht. Bei "Richer than Bill Gates" kommt das funky Fender Rhodes-Piano ungehemmt zum Einsatz und bringt müde Geister ins Tänzeln. This is not cool, this is so much more!

Weiterhören: Térez Montcalm und Lizz Wright

Malia im Netz: www.malia-online.com

AVIVA-Tipp: Für das neue Album von Malia gilt: Back to the roots. Zum einen was ihre Frisur, zum anderen was die Musik betrifft. Sie hat sich, wie schon auf ihrem Debutalbum, wieder mehr dem Jazz verschrieben. Mit dieser wunderbar erdigen und rauchigen Stimme dürfte ihr damit erneut ein ganz großer Wurf gelungen sein!

Malia
Young bones

Label: Epic (Sony BMG), VÖ: 25. Mai 2007
EAN: 0886970752626

Music Beitrag vom 25.05.2007 Silvy Pommerenke 

   




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