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AVIVA-BERLIN.de im Oktober 2017 - Beitrag vom 28.06.2007

Ella Fitzgerald – We all love Ella
Silvy Pommerenke

In diesem Jahr wäre Ella Fitzgerald neunzig Jahre alt geworden. Eine Riege von erstklassigen MusikerInnen zollen ihr Tribut, der Frau, die auch unter dem Namen Lady Ella oder...



...First Lady of Song bekannt ist.

Die Liste derer ist lang, die sich auf diesem Album zu einem Stelldichein für die Amerikanerin versammelt haben. Neben Natalie Cole, Queen Latifah, Lizz Wright und Dianne Reeves sind dort unter anderem Michael Bublé oder K.D. Lang vertreten. Entzückend auch das Duett von Ella Fitzgerald mit Stevie Wonder von 1977 ("You are the sunshine of my life"), bei dem sie ein letztes mal posthum von sich hören lässt. Dies ist zwar von der Aufnahmequalität nicht sonderlich herausragend, aber bei dieser Songperle soll es verziehen sein.

Ella Fitzgerald, Sarah Vaughan und Billie Holiday waren die ganz großen schwarzen Jazz-Stimmen des letzten Jahrhunderts. Wobei letztere eine Art Gegengewicht zu Lady Ella bildete, da sie einen wesentlich schwermütigeren Gesangsstil vertrat. Entdeckt wurde die Künstlerin auf einem Talentwettbewerb, sang zu Beginn noch in einer Band, bis sie Anfang der vierziger Jahre ihre Solokarriere begann. Ihre musikalische Bandbreite deckte die Stilrichtungen von Swing über Blues bis hin zu Bossa Nova ab, die sie in ihrem eigentümlichen Scatgesang wiedergab. Nicht zuletzt deswegen ist Fitzgerald das Vorbild für die nachfolgenden Generationen von Jazzsängerinnen, die sich immer wieder an ihr orientieren. Mit einem Stimmumfang von drei Oktaven konnte sie sich jeder noch so schwierigen Improvisation stellen. Ganz wunderbar nachzuhören auf dem Duett mit Louis Armstrong "Tenderly" (Gross/Lawrence), bei dem sie den Abgesang in bester Armstrong Manier singt.

Anspieltipps: Die Interpretation von "Dream a little dream of me" ist besonders gelungen, da Queen Latifah, originär HipHopperin, ganz ungewohnte Töne von sich hören lässt. Auch "Angel eyes" von K.D. Lang ist ein weiteres Bonmot auf diesem Album, und Lizz Wrights Adaption von "Reaching for the moon" gehört ebenfalls zu den herausragenden Produktionen dieser CD.

Weiterhören: Regina Belle und Abbey Lincoln

Ella Fitzgerald im Netz: www.ellafitzgerald.com

AVIVA-Tipp: Der gemeinsame Nenner dieses Albums ist Ella Fitzgerald, die mit ihrer unvergleichlichen Stimme zeitgenössische SängerInnen dazu veranlasste, ihre Liebe zu Lady Ella zum Ausdruck zu bringen und Tribut zu zollen. Sechzehn Neuarrangements von Gershwin-, Ellington- oder Cole Porter-Klassikern sind hier auf einem Tonträger vereint und ergeben ein wunderbar rundes und stimmiges Projekt.

Ella Fitzgerald
We all love Ella
Celebrating the first lady of song

Label: Universal / Verve, VÖ: Juni 2007
EAN: 0602517337329

Music Beitrag vom 28.06.2007 Silvy Pommerenke 

   




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