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AVIVA-BERLIN.de im November 2017 - Beitrag vom 27.07.2007

Molloy – This is fucking brilliant
Silvy Pommerenke

Die junge britische Band wird als "Dirty-garage electro-rock clash" gehandelt, und diese Wortkreation drückt so ungefähr alles aus, was in diesem energiegeladenen Quintett drinsteckt. Hier werden...



...schnelle Riffs und Beats von schrägen Stimmen begleitet und der Synthesizer mit Bass und Gitarre verstärkt.

Während manch eine noch von der Fusion von Gitarre und Elektro träumt (siehe das Interview mit Dorian E), haben die fünf Briten dies bereits par excellence umgesetzt. Elektroclash, der stark an die B52`s aus den Achtzigern erinnert. Unkonventionell, kreischend bunt und mit wahnsinnig viel Spaß setzt die Londoner New-Wave-Elektro-Rock-Band nicht nur ihre Musik in Szene, sondern vor allem auch sich selbst. Einem Gesamtkunstwerk gleichend, leben sie ihre Vorliebe für Grün- und Orangetöne aus, und könnten einem "Schöner-Wohnen-Magazin" der siebziger Jahre entstammen.

Die Gründungsgeschichte der Band lautet so, dass sie sich Ende 2006 zufälligerweise in einer Pizzeria kennen lernten, als jede und jeder für sich auf die Bestellung wartete. Der schnell gefundene Bandname Molloy hat mit Sicherheit nichts mit Samuel Beckett zu tun, auch wenn die KünstlerInnennamen durchaus etwas absurdes haben: Jez (Gitarre & Vocals), Caz (Vocals & Gitarre), Chaz (Bass), Jacqz (Synthesizer & Gesang) und Toz (Drums). Diese sollen als Resultat einer Scrabble Partie entstanden sein – aber so viel Steinchen mit Z gibt es doch gar nicht...

Musikalisch bieten die fünf eine lustige Mischung aus Elektro, harten Gitarrenriffs und deftigem Schlagzeug. Beim Hören hat man oft das Gefühl, dass sie andere MusikerInnen zitieren oder einfach nur adaptieren. Beispielsweise erscheint bei "Paradoxical" unweigerlich Kim Wilde vor dem inneren Auge, und manch angerissene Gitarrensaite erinnert durchaus an Franz Ferdinand. Wie auch immer, das Debutalbum "This is fucking brilliant" macht unendlich viel Spaß beim Hören, weil die fünf mit Sicherheit ebensolchen im Studio hatten.

Das Musikvideo zur ersten Singleauskopplung "Tracy" ist auf der Website der Band nachzusehen. Wobei der böswillige Plattenspielermord, der bis ins kleinste Detail hier wiedergegeben wird, sich hart in die Seele einbrennt. Rettet das Vinyl!

Konzerthinweis: 25. August 2007, 22 Uhr, White Trash / Diamand Lounge (Schönhauser Allee 6/7, 10119 Berlin).

Weiterhören: Peaches und Les Rita Mitsouko

Molloy im Netz: www.thisisfuckingbrilliant.com/

AVIVA-Tipp: Die fünf BritInnen klingen wie eine moderne Variante der B52`s. Der Musikcocktail wird geschüttelt und nicht gerührt genossen, mit wilden Gitarrensounds, ganz viel Elektro und jeder Menge Spaß!

Molloy
This is fucking brilliant

Label: Kitty Yo, VÖ Juli 2007

Music Beitrag vom 27.07.2007 Silvy Pommerenke 

   




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