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AVIVA-BERLIN.de im Dezember 2017 - Beitrag vom 13.09.2007

Pat Appleton – What`s next
Silvy Pommerenke

Die einstige Leadsängerin von De-Phazz tauscht auf ihrem Debutalbum ihr Cocktailkleid gegen Marlenehosen und Turnschuhe. Dies allerdings nur auf dem Titelcover, denn die Musik ist immer noch...



...eine Melange aus Pop, Soul und Lounge, wobei ein wenig mehr akustische Instrumente hinzu gefügt wurden und Miss Appleton ihre Songwritereigenschaften deutlich unter Beweis stellt.

Die Frau ist einfach beides – oder soll man Alles sagen? – bequem und sportlich, sowie klassisch und elegant. Diese Ambivalenzen hört man dem Album an, und es zeigt dadurch eine erstaunliche Vielfalt. Natürlich wird viel mit Loops und Samples und sonstigen technischen Raffinessen gearbeitet. Allerdings kommt es auch zu einigen rein akustischen Stücken ("Rely" und der "hidden track"), und bei ihrem ersten Soloprojekt steht ihre Stimme, wie man das durchaus erwarten kann, deutlich im Vordergrund. Dies war vielleicht ein winziges Manko bei De-Phazz, der vielköpfigen Easy-Listening-Band, der die Wahlberlinerin für sieben Jahre ihre Stimme zur Verfügung stellte, und die die Vocals als gleichwertiges Instrument neben den anderen betrachteten. Nun steht also die Stimme von PD über allem, und dennoch kommen die Instrumente nicht zu kurz. Das "Afro-prussian Girl" zeichnet sich neben ihrer sympathischen und humorvollen Art (lesen Sie hierzu auch das Interview auf AVIVA-Berlin) durch ihre Unermüdlichkeit in Sachen Musik aus. Sie spielte neben ihrer ersten und wichtigsten Band De-Phazz unter anderem bei den Nighthawks und der Jazzkantine mit. Aber nicht nur, dass sie schöne und gefällige Songs singt, sondern (und damit verlässt sie die Fußstapfen von De-Phazz nicht) auch inhaltlich hat sie etwas zu sagen, das weit über das übliche Herz-Schmerz-Gedöns hinausgeht! Die "schneller-höher-weiter" Mentalität unserer Leistungsgesellschaft wird da beispielsweise hinterfragt, auch wenn die Lösungsmöglichkeiten dieses Konfliktes kaum gegeben werden können...

Neben den elf Songs ihres Debuts hat die Sängerin noch einen großen Teil an Stücken in der Schublade, die darauf harren, auch auf einem Silberling verewigt zu werden. Soviel also zu der wohl nur rhetorisch gemeinten Frage: what`s next...

Anspieltipps: "Smart traveller" aufgrund seiner groovigen und eingängigen Melodie und "Cassandra" wegen des gesellschaftskritischen Textes. Das absolute Highlight ist mit Sicherheit das zurückhaltende und betörende "Rely", das im Wohnzimmer eingespielt wurde, und bei dem kurzerhand der Pestomörser aus Olivenholz zum Schlaginstrument umfunktioniert wurde.

Weiterhören: Lisa Bassenge und Barbara Lahr

Pat Appleton im Netz: www.pat-appleton.com

AVIVA-Tipp: Eigentlich gibt es kaum ein Soloprojekt ehemaliger erfolgreicher Frontfrauen von Bands, das in die Hose gegangen ist. Auch Miss Appletons Debutalbum ist eine phantastische Weiterführung ihrer Qualitäten. Nu-Jazz-Songs die es in sich haben!

Pat Appleton
What`s next?

Label: Stereo Deluxe Rec., VÖ September 2007

Music Beitrag vom 13.09.2007 Silvy Pommerenke 

   




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