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AVIVA-BERLIN.de im Oktober 2017 - Beitrag vom 17.09.2007

Siouxsie - Mantaray
Silvy Pommerenke

Siouxsie Sioux, alias Susan Janet Ballion, war in den achtziger Jahren das Aushängeschild des New Waves und Gothics. Sie beschwor düstere und apokalyptische Bilder mit ihrer Musik herauf und auch...



...ihr Nebenprodukt, The Creatures, das sie mit ihrem Kollegen und Ehemann Budgie ins Leben rief, ging in die gleiche Zielrichtung.

Die Expunkerin, deren musikalische Wurzeln dreißig Jahre zurück bis hin zu den Sex Pistols und The Clash reichen, hat nun mit "Mantaray" ihr erstes Soloalbum produziert. Die Fünfzigjährige hat nichts von ihrer Friedhofsmentalität verloren, wenngleich sie insgesamt etwas ruhiger und weniger schrill klingt. Lediglich der opener "Into a swan" und der folgende Song "About to happen" tragen ihren schrägeren Tönen der Vergangenheit Rechenschaft. Der Rest des Albums klingt verhältnismäßig harmonisch und zahm.

Während sie früher ihre Stimme als Protestorgan gegen das Establishment benutzte und um das Publikum zu beleidigen, verwendet sie sie heute als reines Gesangsmedium, und Siouxsie begründet es folgendermaßen: "Sie fühlt sich anders an, ich habe eine andere Haltung zu ihr, und ich habe mehr Vertrauen." Aber nicht nur ihre Vocals nutzt sie mittlerweile anders als früher, sondern auch für sie ungewohnte Instrumente kommen zum Einsatz: Bläser, Piano oder Marimba findet man auf "Mantaray", und es kommt dem Album nur zu Gute.

Die Banshees löste die Londonerin 1996 auf, vom kreativen und emotionalen Partner Budgie trennte sie sich auch, so dass nun offensichtlich Raum für eine neue musikalische Arbeit geschaffen ist. Siouxsie erklärt das Entstehen ihres Debuts: "Eine Zeitlang habe ich mit der Idee gespielt, anonymer zu arbeiten, als Songschreiber für andere. Ich habe dann zwei Songs als Demos verschickt für jemanden und sie wurden beide genommen. Aber der Plattenfirma gefielen schließlich meine Demos besser als die fertigen Tracks für das andere Album und man bot mir einen Vertrag an." So kann`s kommen...

Anspieltipps: "Here comes the day" ist in der Manier dark as dark can aufgenommen. Das Besondere daran ist jedoch, dass Siouxsie einen James Bond mäßigen Unterton eingeflochten hat, der sogar Bigbandsoundcharakter hat. "Drone Zone" ist ebenfalls ein morbides Klanggebilde, das, ähnlich wie "Sea of tranquility", die Qualitäten dieser Königin der Düsternis aufzeigen.

Weiterhören: The Creatures und Siouxsie & the Banshees

Konzerthinweis: 31. Oktober 2007 im SO36

Siouxsie im Netz: www.siouxsiemantaray.com/siouxsie und www.myspace.com/siouxsieandthebanshees

AVIVA-Tipp: Die Bandgründerin von Siouxsie & the Banshees hat ein vielversprechendes Soloalbum vorgelegt, das nichts von der Düsternis ehemaliger Zeiten eingebüßt hat, dabei jedoch eine Spur melodischer und geglätteter klingt. Gruft ist not dead!

Siouxsie
Mantaray

Label: Universal, VÖ September 2007

Music Beitrag vom 17.09.2007 Silvy Pommerenke 

   




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