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AVIVA-BERLIN.de im Oktober 2017 - Beitrag vom 19.10.2007

Debbie Harry – Necessary evil
Silvy Pommerenke

Sechzig Jahre und kein bisschen leise! Deborah Harry alias Blondie rockt und punkt immer noch wie eine von den twentysomethings. Während andere Musikerinnen langsam ruhiger werden, hat es...



...den Anschein, als würde Debbie ganz das Gegenteil anstreben.

Mainstream war noch nie ihre Sache und die New York Times übertitelte diese Woche einen Artikel zu Miss Harry mit: "Still Punk, Still Proud, Still Breaking the Rules". Die Frau, die schon mit Andy Warhol zusammen arbeitete, die aus der anarchischen Punkszene von Big Apple kam, und die letztendlich ihren Durchbruch mit melodisch eingängigen Songs wie "Heart of glass" oder "Sunday girl" als Frontfrau von Blondie hatte, versuchte ihre Gruppe partout als Punk-Band zu installieren, wurde jedoch von der New-Wave-Szene vereinnahmt. Wie auch immer man die Musikrichtung nun benennen will, so steht in der Tat das Unangepasste der Musikerin und Schauspielerin im Vordergrund.

Das gleiche gilt für ihre aktuelle CD, ihrem sechsten Soloalbum, auf dem sie sich wenig um Konventionen und musikalische Trends schert. Eine durchgehende Linie gibt es ebenso wenig auf dem Album ("Keiner meiner Songs gleicht dem anderen.") wie viele leicht eingängige Songs (eine der wenigen Ausnahme ist beispielsweise "If I had you"). Zum großen Teil sperrig, verwegen und dennoch absolut hörenswert.

Wer die achtziger Jahre live mit erlebt hat, weiß, dass damals so manche Modesünde verbrochen wurde. Debbie Harry sagt zu den kleidungstechnischen Stilblüten: "Wenn man Mode so liebt wie ich, dann muss man auch mit Irrtümern leben. Früher habe ich meine Kleider selbst entworfen und genäht, manchmal aus Kissenbezügen." Die Zeiten der Zweckentfremdung dürften endgültig vorbei sein, zudem muss man ab einem bestimmten Alter auch nicht mehr sklavisch den modischen Entgleisungen folgen.

Überaus sehenswert ist auf ihrer Myspace Seite das - postume - Duett "Rapture Riders" mit Jim Morrison – im Zeitalter der modernen Technik ist eben alles möglich. Außerdem gibt es dort viele Interviews, in denen sie als "Überlebende" der Punkära bezeichnet wird, respektive befragt wird, ob sie beispielsweise einen Tipp für Amy Winehouse hätte, wie sie es auch bis in dieses Alter schaffen könnte. Natürlich fühlt sich Debbie nicht berufen irgendwelche Tipps abzugeben, aber eine message hat sie denn doch: "Love life!" Ja, das tun wir - aber ob Amy das auch tut?

Weiterhören: Cyndi Lauper und Annie Lennox

Debbie Harry im Netz: www.deborahharry.com

AVIVA-Tipp: Laut und krachig lässt Debbie Harry die neueste CD vom Stapel. Allerdings übertreibt sie es dabei manchmal mit den schrägen Tönen, aber das scheint bei ihr ein necessary evil zu sein...

Debbie Harry
Necessary evil

Label: Eleven Seven Music, Oktober 2007

Music Beitrag vom 19.10.2007 Silvy Pommerenke 

   




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