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AVIVA-BERLIN.de im Oktober 2017 - Beitrag vom 25.01.2008

Yen – Deep inside
Silvy Pommerenke

Man mische Skunk Anansie mit Sandra Nasic, gebe behutsam noch eine Portion Ayo. hinzu und heraus kommt das Debutalbum von Yen. Was von der Kombination fast unmöglich scheint,...



...ist der Frankfurterin und ihren drei Jungs tatsächlich gelungen.

Zugegeben ist der Anteil an stillen Songs relativ gering gehalten, und manch eine dürfte eine lautstarke Überraschung erfahren, wenn sie das im letzten Herbst als Single herausgekommene "Seperate entity" als Schablone auf den Rest des Longplayers legen will. Das funktioniert nämlich schlecht, denn bis auf die Klavierballade "Hard to swallow" - die sinnigerweise als Endstück auf die CD gepresst wurde - und "Deep space night", wo die Vier sogar noch eine gehörige Portion Electro in den Song einbauen, halten sich die ruhigen Stücke zurück.

Fast scheint es so, als hätte die Halbchinesin – deren taiwanesischer Name Yen in der Übersetzung "die Schöne" heißt – mit ihren Kollegen ein Spiegelbild des Lebens abgeliefert. Des kompletten Lebens, denn es verläuft ja eben nicht nur schön und besinnlich, sondern ist ja immer facettenreich mit seinen Ups and Downs. So ist es also ein sehr vielschichtiges und abwechslungsreiches Album geworden, das mit lautstarken Postgrunge Stücken aufwartet, sich leidenschaftlich dem Alternative Rock hingibt und manches Mal auch Nu Metal Elemente mit einbaut. Yen passt ihre Stimme den jeweiligen Songstrukturen an, variiert zwischen Rockröhre, Pop- und Soulsängerin oder einfach dem screaming girl.

Anspieltipps: "Seperate entity" ist eines der ruhigsten Stücke des Albums, und es war mit Sicherheit eine kluge Wahl, dies als erste Singleauskopplung herauszubringen. Auf der ebenfalls wunderschönen Ballade "Hard to swallow", die lediglich vom Klavier begleitet wird, vermittelt Yen mit ausdruckvoll leidenschaftlicher und emotionaler Stimme ihren Schmerz und ihr Verlorensein in der Welt. "Love keeps me alive", der Opener des Albums, wartet mit eingängiger Hookline, wilden E-Gitarren und einer außer sich geratenden Yen auf. Auch auf "Hello I`m here" lässt die Sängerin lautstark ihre Anwesenheit vom Mikro aufnehmen und baut sogar minimalistische Hip-Hop-Elemente ein.

Yen im Netz: profile.myspace.com und www.yen-music.com

Weiterhören: Skin und Sarah Bettens und wegen der Vielfalt noch Ayo.

AVIVA-Tipp: Es bedarf einiger Hörgewohnheit, um den stilistisch weitverzweigten Weg der vier MusikerInnen mitzugehen. Hat man sich aber einmal darauf eingelassen, dann gewinnt man richtig Spaß an diesem Album und wird von souligen Balladen, Nu Metall Krachern und vor allem viel E-Gitarre und der vielfältigen Stimme Yens begleitet.

Yen
Deep inside

Label: MX Records, Januar 2008

Music Beitrag vom 25.01.2008 Silvy Pommerenke 

   




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