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AVIVA-BERLIN.de im Dezember 2017 - Beitrag vom 31.01.2008

Miss Kittin – BatBox
Silvy Pommerenke

Die französische DJane, von bürgerlichem Namen Caroline Hervé, kommt mit einem neuen Retro-Elektro-Album auf den Markt. Sie grenzt sich vor allem dadurch von vielen anderen elektronischen...



..KünstlerInnen ab, indem sie ihre Songs mit ihrer ausdrucksstarken Stimme bereichert.

Die 1973 in der südfranzösischen Alpenstadt Grenoble geborene Djane, Sängerin und Produzentin machte erstmals in den späten neunziger Jahren von sich reden, als sie in der frühen Electroclash-Szene umtriebig war. Die folgenden Zusammenarbeiten mit Felix da Housecat und The Hacker brachten ihr bald in den einschlägigen Clubs den gewünschten europaweiten Erfolg. Zu ihren bevorzugten Veranstaltungsorten zählen das Londoner "Bugged Out!", der Club "We love Sundays" auf Ibiza und das jährlich stattfindende Sonar-Festival für elektronische Musik in Barcelona.

Die Mittdreißigerin hat auf ihrem neuen Album "BatBox" einen gruftigen Unterton gewählt, den sie folgendermaßen begründet: "Meine Musik war immer schon vom Dark Wave beeinflusst. Ich mag poppige Düsterheit." Auch ihre Leidenschaft für die frühe Madonna scheint so manches Mal zwischen den Songzeilen hindurch, und sie rekurriert auf die achtziger Jahre, so dass man ihren Musikstil getrost als Retro-Elektro benennen kann. Der belgische Produzent Pascal Gabriel, der bereits für Dido und Kylie Minogue arbeitete, stand ihr bei dem Album hilfreich zur Seite, und sie konnte ebenfalls Rob Reger, den Erfinder der Emily Comics, für eine Zusammenarbeit gewinnen. Mit frechen Emily-typischen Fledermauszeichnungen hat er das Cover und das zwölfseitige Booklet versehen und drückt damit genau die düstere und zugleich ironische Intention des Album aus.

Miss Kittin hat, um der bevormundenden Musikindustrie zu entgehen, ihr eigenes bändesprechendes Label Nobody`s Bizzness gegründet, auf dem sie ihre eigenen Spielregeln aufstellen kann. Für das aktuelle Album hat sie sich zwei Jahre Zeit gelassen, in denen sie fleißig an ihren Songs gefeilt und gebastelt hat. Die intensive Auseinandersetzung hört man "BatBox" an, und es reicht von balladenhaften Düstersongs, die ein wenig an Depeche Mode erinnern ("Lightmaker", "Wash N Dry"), über schnelle Clubsongs ("Kittin is high", "Barefoot Tonight" ) bis hin zu Midtempo Nummern ("Solidasarockstar", "Sunset Strip"). Somit knüpft das Fledermaus-Album nahtlos an ihr Debut "I.Com" von 2004 an, auf dem sie auch schon die ausgewogene Mischung von ruhigen und dancefloorkompatiblen Songs zum Besten gab, und das in Elektrokreisen für ordentliche Furore gesorgt hat.

Miss Kittin im Netz: www.kittinbatbox.com und auf MySpace

Weiterhören: Rhythm King and her Friends und Ellen Allien

AVIVA-Tipp: Für die FreundInnen elektronischer Beats, die zudem auf Vocals stehen, dürfte dieses Album genau das richtige sein, um sich auf dem Dancefloor mal so richtig zu verausgaben.

Miss Kittin
BatBox

Label: Nobody`S Bizzness / Groove Attack, Februar 2008

Music Beitrag vom 31.01.2008 Silvy Pommerenke 

   




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