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AVIVA-BERLIN.de im Oktober 2017 - Beitrag vom 06.03.2008

Erykah Badu - New Amerykah Part One - 4th World War
Silvy Pommerenke

Vier Jahre nach ihrem letzten Album bringt die ehemalige Soul-Göttin eine neue CD auf den Markt. Aber statt des Souls und R`n`Bs verschreibt sie sich immer mehr dem Funk und HipHop.



Das kündigte sich mehr als deutlich, für manche sogar schmerzlich, auf dem 2003er Album "Worldwide Underground" an, denn musikalisch hat sie sich massiv von ihrem vielgelobten Debut "Baduizm" entfernt.

Manchmal sind Fans ja wirklich etwas unflexibel, vor allem, wenn eine Künstlerin sich mit einem ruhigen Soulalbum in die Herzen und Ohren gespielt und danach eine deutliche Kehrtwendung vorgenommen hat. Wenn man nun die Erwartungen eines zweiten "Baduizm" zurückstellt und sich auf die neue Wegrichtung Badus aka Medulla Oblongata aka Sarah Bellum, aka das "analog girl in a digital world", aka Low-down Loretta Brown einlässt, dann kann man dem Album durchaus seine positiven Seiten abgewinnen. Ihre zahlreichen Künsterinnennamen scheinen symbolisch für die Vielfalt ihrer Musik zu stehen, vielleicht aber auch für eine gewisse Zerrissenheit.

Einen roten Faden gibt es nicht, der sich durchs Album zieht. Vielmehr wechseln nahezu bei jedem Song die Tempi, das musikalische Genre und die Tonlage der Sängerin. Sie sah die Arbeit zu "New Amerykah Part One" als extreme Herausforderung an, was manches mal durchscheint. Des Weiteren scheinen die vielen Produzenten, zehn an der Zahl, jeweils ihre eigene Handschrift den Songs aufgedrückt zu haben. Von 9th Wonder über Dilla bis zu Tumbling Dice hat sie sich vielerlei männliche Unterstützung geholt. Manchmal ist weniger einfach mehr und hätte dem Album mit Sicherheit gut getan. Aber Badu gibt sich selbstbewusst. Im HipHop-Bereich muss man das sein, frau erst recht und wird in folgendem Zitat deutlich unterstrichen, wenn sie von sich behauptet: "Keiner kann mir das Wasser reichen. Also, wenn ihr mich mit einem Bären kämpfen seht, dann helft dem Bären. Das ist mein bester Rat." Okay, dann stellen wir uns Knut mal hilfreich zur Seite ...

Anspieltipps: "Telephone" fällt angenehm aus dem Gesamtkonzept des Albums heraus und weist einen deutlichen Soulcharakter auf. "Me" wurde reichhaltig mit Bläsersätzen unterlegt und ist eine schöne Soul-Funk Mischung geworden. "Soldier" hat sich mehr dem HipHop verschrieben, wofür sie sich Bilal als stimmliche Unterstützung herangezogen hat. "Honey", die erste Singleauskopplung des Albums, ist vom Konzept her wie "Me" aufgezogen: viel Bläser und siebziger Jahre Soul. Grace Jones lässt grüßen.

Weiterhören: Jill Scott und Angie Stone

Erykah Badu im Netz: www.baduizm.de und auf MySpace

AVIVA-Tipp: "New Amerykah Part One" ist auf den ersten Eindruck nicht sonderlich eingängig, sondern der Zugang zur Musik eröffnet sich erst nach mehrmaligem Hören. Trotz alledem hat Erykah Badu die Tempo- und Stressbremse im Gegensatz zur vorherigen CD etwas angezogen. Wer ein Faible für ein Crossover von Funk und HipHop hat, wird mit diesem Silberling seine Freude haben.

Erykah Badu
New Amerykah Part One
(4th World War)

Label: Universal Motown Records, VÖ Februar 2008

Music Beitrag vom 06.03.2008 Silvy Pommerenke 

   




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