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AVIVA-BERLIN.de im Dezember 2017 - Beitrag vom 15.03.2008

Jessica Gall – Just like you
Silvy Pommerenke

Töne, die zwischen Jazz und Pop schweben. Federleicht und wunderbar arrangiert mit viel Gefühl und verträumten Melodien, das bietet das Quartett um Leadsängerin Jessica Gall.



Die Absolventin der Hanns-Eisler-Hochschule für Musik – an der bereits ihre Großmutter Klavier studierte - hat schon als Siebenjährige ihren ersten Bühnenauftritt gehabt. Hineingeboren in eine MusikerInnen Familie hat sie das musikalische Erbe angenommen und angetreten. Bereits 1996 wurde Jessica Gall und ihre Funk- und Soulband "Solid Groov" mit dem Studiopreis vom Berliner Senat ausgezeichnet. Später arbeitete sie für die RIAS Big Band, sang im Bundesjazzorchester und traf bei einem Workshop auf den Pianisten Bene Aperdannier. Seitdem arbeiten die beiden zusammen und aus dem anfänglichen Duo hat sich in der Zwischenzeit ein Quintett entwickelt, das von Jo Ambros an der Gitarre, Edward Maclean am Bass und Martell Beigang am Schlagzeug erweitert wurde.

Die sparsam instrumentierten Songs werden vor allem durch die glasklare und sinnliche Stimme Jessica Galls getragen. Neben Eigenkompositionen sind es vor allem auch die Coversongs, die sehr individuell und phantastisch herüberkommen und überzeugen. Beispielsweise wird der Clash-Hit "Should I Stay Or Should I Go" in eine sehr romantische Interpretation eingehüllt, die man dem Song gar nicht zugetraut hätte, während der Schmuseklassiker "Everybody`s got to learn somtime" von The Korkis mindestens eben so verträumt wie das Original herüberkommt. Auch John Lennons weltbekanntes "Imagine" wird von dem Quartett wunderbar interpretiert und als krönenden Abschluss gibt es die Volksweise "Hänschen Klein", sparsam vom Klavier untermalt. Die eigenen Stücke der Gall Band zeichnen sich ebenfalls als Grenzgänger zwischen Jazz und Pop aus. "Hold on" hat eine wundervolle Melodieführung während "Communication" ein cooler Jazzsong geworden ist und wie eine leichte Sommerbrise klingt. "I`d do better with you" hat leichte Soultendenzen und wird von der Wurlitzer untermalt. In die gleiche Richtung zielt "Oooh oooh oooh", auch wenn der Songtitel mit Sicherheit etwas unglücklich gewählt ist und "Sunshine on my face" oder etwas ähnliches mit Sicherheit aussagekräftiger gewesen wäre. (Aber manchmal werden ja selbst merkwürdig benannte Songs zu Top-Hits gekürt. Man erinnere sich nur an die spanische Gewinnerin Massiel des Grand-Prix-Eurovision von 1968 mit dem Titel " La, la, la …"). Produziert wurde das Debutalbum Jessica Galls übrigens vom Songwriter und Keyboarder Robert Matt, der mit der Sängerin seit einigen Jahren zusammen arbeitet.

Jessica Gall im Netz: www.jessicagall.de und auf MySpace

AVIVA-Tipp: Die Musik der 28-jährigen Jessica Gall ist zeitlos schön, wird getragen von einem klassischen Jazzensemble, das sich dennoch deutlich in den poppigen Sphären aufhält. Pop-Klassiker und eigene Kompositionen werden von Galls wohlklingender Stimme phantastisch interpretiert. Ein tolles Debut!

Jessica Gall
Just like you

Label: Sony BMG, VÖ März 2008

Music Beitrag vom 15.03.2008 Silvy Pommerenke 

   




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