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AVIVA-BERLIN.de im Dezember 2017 - Beitrag vom 18.04.2008

Britta Persson - Kill Hollywood Me
Silvy Pommerenke

Gerade einmal sechs Monate ist es her, da hat die junge Singer-Songwriterin ihr Debutalbum mit tatkräftiger Unterstützung von Kristofer Aström eingespielt und nun folgt bereits der zweite Longplayer



Die Schwedin aus Uppsala, genauer gesagt aus Vattholma, muss sich während der vergangenen Wochen im Tonstudio eingesperrt und intensiv an den neuen Songs herumgebastelt haben, denn es lässt sich ein ziemlicher Unterschied zu dem Vorgängeralbum erkennen. Wesentlich ausgefeilter sind die Arrangements, nicht mehr ganz so spartanisch angeordnet, mit einem größeren musikalischen Equipment eingespielt und sogar von einem vielversprechenden Chor namens the Hollywood Choir begleitet. In Perssons Worten klingt das dann folgendermaßen: "Quite different from the first one, yet still on the same path."

Somit bleibt die 26-Jährige (die immer noch so unschuldig und kindlich aussieht, als wäre sie gerade erst frisch in die Pubertät gekommen) ihrem alternativen Stil treu und lässt sich erneut von Per Nordmark, Peter Hermansson, Christoffer Roth und Henrik Svensson begleiten. Die Songs handeln von Liebe und großen Gefühlen, klingen manches Mal durch den Einsatz des Chors wie Gospels, und die Musikerin lässt ausgetüftelte Soundstrukturen um ihre sparsam eingesetzte Gitarre durch Drums, Piano und Bass entstehen. Dabei klingt sie herrlich anachronistisch wie aus den Achtzigern und weckt Erinnerungen an die Tenthousand Maniacs (respektive Natalie Merchant) oder an eine gemäßigte Michelle Shocked.

Anspieltipps: Gleich der Opener "Cliffhanger" wartet mit rockigen E-Gitarren und wildem Pianospiel auf. Postgrunge sozusagen, der in zarte Melodien und feminine Voices gehüllt ist. "Kill Hollywood Me", Namensgeber der CD, hat alles, was einen hitverdächtigen Song ausmacht: eine wunderbare Hookline zum Mitsingen geeignet, kräftige Drums und vor allem einen total witzigen und phantasievollen Video-Clip. Bei "Car Song" fällt das Tempo deutlich ab und die Instrumentierung ist extrem sparsam geraten, bis dann gegen Ende eine Schlagzeugsalve im Wechselspiel mit dem Piano einsetzt - aber genau davon lebt dieses Album: von den Gegensätzen, von dem manchmal etwas Sperrigem, von der individuellen Art der Inszenierung.

Britta Persson im Netz: www.brittapersson.com und auf auf MySpace

Weiterhören: A Fine Frenzy und Tina Dico

AVIVA-Tipp: Die Leisetreterin Britta Persson hat erneut ein beruhigendes Singer-Songwriter Album eingespielt, das durch den Einsatz eines Chores sogar Gospelqualitäten aufweist. Ansonsten gibt es wieder ganz viel spartanischen Gitarrensound, den die Musikerin in ihre filigrane Stimme verpackt.

Britta Persson
Kill Hollywood Me

Label: Make My day Records / Amigo, April 2008

Music Beitrag vom 18.04.2008 Silvy Pommerenke 

   




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