Katja Werker - Dakota - Aviva-Berlin Online Magazin und Informationsportal für Frauen aviva-berlin.de
Aviva-Berlin .
.
P
R
.
.

etage7
Aviva-Berlin > Music
   Aviva - Home
   Veranstaltungen in Berlin
   Women + Work
   Public Affairs
   Kultur
   Jüdisches Leben
   Interviews
   Literatur
   Music
   Sport
   E-cards
   Gewinnspiele
   Werben bei uns
   About us
   Frauennetze
 
  Hier suchen, oder zur Sucheseite!


AVIVA-Newsletter bestellen
AVIVA-Berlin auf Facebook
 


AVIVA wishes you a happy and peaceful New Year 2017




Happy Birthday AVIVA




Gleichstellung weiter denken. Ein Leitbild für das Land Berlin

Gleichstellung weiter denken
Mehr Infos unter:
www.gleichstellung-weiter-
denken.de



<< Kleine Suche
Nutzen Sie gern unsere Suche in größerer Schrift!

TIPP: über den Zurück-Button Ihres Browsers kommen Sie erneut zur Suche.




Aviva-Berlin.de

Versatel






 



AVIVA-BERLIN.de im Oktober 2017 - Beitrag vom 22.05.2008

Katja Werker - Dakota
Silvy Pommerenke

Die Meisterin der leisen Folk-Pop-Töne ließ sich Zeit für ihr neues Album. Dafür sind wieder einmal wunderschöne Songs entstanden, die zum Träumen, Abschalten und Entspannen einladen.



Gut zwei Jahre ist es her, dass Katja Werker ihr letztes Album herausbrachte "Leave that thing behind". Ihr musikalisches Konzept von ruhigen Popsongs, die mit leiser, flüsternder Stimme gesungen werden, verfolgt sie auch auf ihrer aktuellen CD "Dakota" weiter. Einziger krasser Ausrutscher ist der Song "Dark", auf dem sie die Gitarren so richtig krachen lässt und eine regelrechte Wut in ihre Stimme legt. Das passt korrekt zum Text, denn sie singt gegen ihre inneren Dämonen und Paranoia an. Das muss ja schließlich auch mal sein. Ansonsten sind alle Stücke ihres dritten Albums gewohnt sanft geraten, und ihr Markenzeichen, der leise nuschelnde amerikanische Slang, überzeugt erneut. Wie immer sind die Songs ausgestattet mit wundervollen Melodien, eingängigen Hooklines und ausgefeilten musikalischen Arrangements. Inhaltlich geht es vor allem um die Liebe, die sie scheinbar neu gefunden und auf die sie immer gewartet hat. Diese Songs müssten eigentlich fröhlicher klingen, aber Katja Werker ist eine Meisterin der Düsternis. Das belegen auch die zahlreichen Photos im Booklet, auf denen die Musikerin nicht ein einziges Mal lächelnd zu sehen ist. Dies steht ganz im Gegensatz zu ihrer Bühnenpräsenz, denn dort erheitert sie häufig durch humorvolle Bemerkungen ihr Publikum und beweist auch, dass sich ihre Singstimme deutlich von ihrer Sprechstimme abhebt. Weder nuschelnd noch leise macht sie ihre Ansagen und klingt mit ihrem norddeutschen Akzent mitnichten unterkühlt.

Begonnen hat Werker schon als Vierjährige mit dem Gitarrenspiel, was man ihren Songs deutlich anhört. In den Neunzigern avancierte sie dann zum Geheimtipp, während sie mit ihrer Gitarre durch die Clubs zog. Ein erstes Album wurde 1998 im heimischen Wohnzimmer produziert und in einer Auflage von fünfhundert Stück vertrieben, dennoch dauerte es noch zwei Jahre, bis ein Talentscout auf die außergewöhnliche Musikerin aufmerksam wurde und ihr prompt einen Majordeal bei Sony BMG vermittelte. "Contact Myself" wurde aufgenommen, die Presse bejubelte die Sängerin und sie wurde dafür von "Stereoplay" und "AUDIO" mit dem Album des Monats gekürt und als Entdeckung des Jahres gefeiert.


Katja Werker im Netz: www.katjawerker.de und auf MySpace

Weiterhören: Ani DiFranco und Anna Ternheim

AVIVA-Tipp: Den meisten dürfte Katja Werker keine Unbekannte mehr sein. Die Musikerin besticht durch einfühlsames Singer-Songwriting, einen betörenden Gesang und vielen großen Emotionen. Ihr mittlerweile drittes Album ist wieder einmal überragend geraten.

Katja Werker
Dakota

Label: Capitol Music / EMI, Mai 2008

Music Beitrag vom 22.05.2008 Silvy Pommerenke 

   




   © AVIVA-Berlin 2017  
zum Seitenanfang suche sitemap impressum home Seite weiterempfehlenSeite drucken