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AVIVA-BERLIN.de im Oktober 2017 - Beitrag vom 09.06.2008

Yitzhak Yedid - Oud Bass Piano Trio - Suite In Five Movements
Silvy Pommerenke

Der israelische Komponist und Pianist Yitzhak Yedid legt auf seiner aktuellen CD den Fokus auf die Verbindung von israelischen und arabischen Musikelementen.



Aufgenommen wurde das Album im israelischen Tel Aviv, das gleichsam ein Melting Point der verschiedensten Einfl├╝sse und Kulturen ist. Yedid hat dies insbesondere auf "Suite In Five Movements" unterstrichen, indem er f├╝r sein Trio auch einen Oud-Musiker ausw├Ąhlte. Mit diesem klassischen arabischen Instrument, der Laute ├Ąhnlich, schl├Ągt Yedid den Br├╝ckenschlag zwischen der ├Âstlichen und westlichen Welt, vermittelt zwischen dem arabischen und israelischen Leben und zieht eine Verbindung zwischen der Stille des kabbalistischen Gebetes und der Freude einer pal├Ąstinensischen Braut ("The silent Prayer of the Kabbalist and the yoy of the Palestinian bride"). Scheinbare Gegens├Ątze verbindet der 37-J├Ąhrige mit seinen Kompositionen, obgleich sie nicht f├╝r das schlichte Geh├Âr gemacht sind. Die ausgefallenen Arrangements des israelischen Musikers sind explizit f├╝r das anspruchsvolle Ohr gedacht, auch wenn die einzelnen Titel so poetische Untertitel haben wie "Eternal Love" oder "The Good Angel". Dass es bisweilen schwierig ÔÇô sowohl f├╝r den K├╝nstler als auch f├╝r die H├ÂrerIn ÔÇô werden kann, belegen die Titel "A Pianist`s Conflict" oder "What ails thee, Hagar? Fear Not".

Yitzhak Yedid, der 1971 als Sohn syrisch-j├╝discher Einwanderer in Jerusalem geboren wurde, bringt durch seine eigenen Wurzeln eine Menge Konfliktpotential mit sich. Mit etwas Phantasie und Interpretationswillen kann man dies auch seinen Kompositionen anh├Âren, die oftmals von Disharmonien und extremen Tempiwechseln begleitet sind. Dennoch ÔÇô oder gerade deswegen ÔÇô wird Yedid als "einer der kreativsten lebenden Komponisten" betrachtet.

Bereits mit seinem 2006er Album "Reflections Upon Six Images" bewies er seine Gabe des konkreten Umsetzens der Postmoderne, auch wenn er dabei auf die Oud verzichtete und daf├╝r typischere Jazzinstrumente wie die Klarinette, Viola und den Bass verwandt. Das aktuelle Album wird also durch den zus├Ątzlichen Einsatz der Oud den Fundamenten des Musikers st├Ąrker gerecht, indem es die Verbindung von arabischen und j├╝dischen Elementen par excellence darstellt.

Yitzhak Yedid wurde 1971 als Sohn syrisch-j├╝discher Einwanderer in Jerusalem geboren. Seine musikalischen Studien betrieb er in Boston am New England Conservatory bei Ran Blake und Paul Bley. 1997 ver├Âffentlichte er sein Debutalbum mit Paul Bley und 2003 seine erste CD beim Label Between the lines ("Myth of the Cave"). "Suite In Five Movements" ist sein viertes Album bei dem K├Âlner Label. Die Aufnahmen dazu fanden vor einem Jahr in Israel statt, und begleitet wurde Yedid von Mikhail Maroun an der Oud und von Ora Boasson Horev am Double Bass. F├╝r seine meisterhaften Arrangements wurde Yitzhak Yedid der ÔÇ×Prime Minister PreisÔÇť f├╝r Komponisten im Jahr 2006 verliehen, und im Jahr davor erhielt er beim internationalen "Oud Festival" in Jerusalem die Auszeichnung f├╝r die beste Komposition.

Yitzhak Yedid im Netz: www.yitzhakyedid.com

AVIVA-Tipp: Yitzhak Yedid schafft eine eigenwillige Komposition mit "Reflections Upon Six Images", indem er neben dem Klavier und Bass die f├╝r Europ├ĄerInnen ungewohnt klingende Oud zum Einsatz kommen l├Ąsst. Das m├╝ndet in ein Klassik-Jazzkonglomerat, bestehend aus west-├Âstlichen Einfl├╝ssen und der Verbindung aus Improvisationsjazz und durchstrukturierten Klanggebilden. Dies ist allerdings nur f├╝r das anspruchsvolle Geh├Âr gedacht, denn ein gewisser musikalischer Verstand ist beim H├Âren Yedids unbedingt von N├Âten!

Yitzhak Yedid
Reflections Upon Six Images

Label: Between the lines, V├ľ: Februar 2008.

Music Beitrag vom 09.06.2008 Silvy Pommerenke 

   




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