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AVIVA-BERLIN.de im Dezember 2017 - Beitrag vom 14.06.2008

Joan as Police Woman – To Survive
Silvy Pommerenke

Joan as Police Woman, aka Joan Wasser, taucht mit ihrem zweiten Album auf. Erneut beweist die Meisterin am Klavier und der melancholischen Töne, dass handgemachte Musik immer noch unsterblich ist!



Vor exakt zwei Jahren hatte die Amerikanerin ihr Debutalbum "Real Life" hingelegt, und alle Welt schlug die Hände vor Verzückung über dem Kopf zusammen. Handgemachte Musik, die sich jenseits von Elektro-Sounds und Easy-Listening ansiedelte, die das Herz anrührte, ohne trivial zu sein. Ganz im Gegenteil, denn Joan As Police Woman sorgte trotz der eher melancholischen Songs auf der Bühne für großartigen Zuspruch, da sie bisweilen durch den ein oder anderen Drogenkonsum für ein unvergessliches Konzerterlebnis sorgte. Dass stille Töne auch auf einer großen Bühne funktionieren, bewies sie mehr als genug.

Die talentierte Songwriterin aus Brooklyn hat sich auf ihrem aktuellen Album unter anderem tatkräftige Unterstützung von Rufus Wainwright und David Sylvian geholt, die sich ebenfalls durch melancholisches Songwriting auszeichnen. Somit ist sie also nicht dem Surfer-Pop oder dem Dancefloor-Sound zuzurechnen, sondern zählt zu einer neuen Generation von introvertierten und trotzdem aussagekräftigen MusikerInnen, die die HörerInnen in ihren Bann ziehen. Großartiges Songwriting, gepaart mit schmerzlichen Melodien, tollen Arrangements, die stellenweise in bester Big-Band-Manier daher kommen oder einfach nur das stille Gemüt anregen.

Die Frau ist einfach ultra cool, und jede/r Hörer/in wird erneut die Musikerin ins Herz schließen müssen, aufgrund ihrer super durchkonzeptionierten Songs, der eingängigen Hooklines, der Bläsersätze, des grandiosen Pianospiels und vor allem einfach wegen der tragisch schönen Lieder.

Anspieltipps: "To be lonely" rührt dermaßen ans Herz, dass man mit der Sängerin gerne mitsterben möchte. So wollen die HörerInnen Balladen haben, um mitzuleiden, aber auch um mitzugenießen. Durch den Einsatz von Klavier und Geige wie gemacht für den "schmerzvollen" Abend zu Hause. "To Be Loved" ist deutlich fröhlicher arrangiert, zumindest was die Fröhlichkeitsskala einer Joan betrifft, und birgt tatsächlich so etwas wie Optimismus in Text und Melodie. Auch "Holiday" trägt eine dieser typisch melancholisch-enthusiastischen Melodien in sich, ebenfalls wie "Hard White Wall", auf dem sich Miss Wasser in erstaunlich hohen Tönen präsentiert.

Joan as Police Woman im Netz: www.joanaspolicewoman.com und auf MySpace

Weiterhören: Cat Power und Feist

AVIVA-Tipp: Auch das zweite Album von Joan As Police Woman ist grandios geraten. Schwer ist dies, denn wenn man ein Debutalbum hinlegt, das alle Welt lobt, ist es kaum denkbar, ein Folgealbum ähnlicher Qualität zu produzieren. Joan Wasser, die hinter dem Pseudonym Joan As Police Woman steckt, hat diese Anforderung ohne Zweifel bestanden. Grandioses, melodiöses, melancholisches Singer-Songwriting, das ihrem verstorbenem Lover Jeff Buckley mehr als gerecht wird!

Joan as Police Woman
To Survive

Label: Pias Recordings, VÖ: Juni 2008

Music Beitrag vom 14.06.2008 Silvy Pommerenke 

   




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