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AVIVA-BERLIN.de im Oktober 2017 - Beitrag vom 01.08.2008

Soha – D´Ici Et d´Ailleurs
Silvy Pommerenke

Sie lieben die Musik von Ayo.? Dann lieben Sie auch Soha, denn musikalisch sind sich die beiden Sängerinnen sehr ähnlich, auch wenn die eine auf Englisch und die andere – Soha – auf Französisch singt.



Die Biografien der beiden Frauen ähneln sich ebenfalls in einigen Punkten, denn beide führen eine Art Nomaden-Lifestyle, ohne festes Zuhause und haben ihre Wurzeln in Afrika, auch wenn sie in Europa aufgewachsen sind. Sohas Eltern stammen aus der West-Sahara und gehören zu einem wandernden Volk. Letztendlich hat sie ihr Weg nach Frankreich, Marseille, geführt, wo Soha als achter Spross der Familie das Licht der Welt erblickte. Von den traditionellen algerischen Liedern, die ihre Mutter ihr beibrachte, hört man rein gar nichts auf der aktuellen Debut-CD. Die klingt sehr französisch, was unter anderem an dem Einsatz des Akkordeons liegt und ist eine Art moderner Chanson. Romantische Songs wechseln sich mit Dancefloor geeigneten Reggae-Rhythmen ("On Ne Saura Jamais") oder jazzigen Stücken ("Mil Pasos") ab.

Musikalisch hat sich Soha von Jacques Brel oder Charles Aznavour beeinflussen lassen, auch wenn sie sich durch Tempo und der Kombination verschiedener musikalischer Stile deutlich vom klassischen französischen Chanson unterscheidet. Ihr Weg als Sängerin hat wie bei vielen anderen als reine Backgroundsängerin angefangen. Dies ist nichts, wodurch sich eigenen Kreativität wirklich ausdrücken lässt, so beschloss sie den schwierigen Weg einer Solokarriere einzuschlagen. Auf dem Weg dorthin hat sie noch die Entdeckung kubanischer Musik gemacht, die sie ganz zart in ihre Stücke mit einwebt. Ihr Konzept war nun stimmig, und sie bekam den lange ersehnten Plattenvertrag. Der aus Jamaika stammende Künstlerinnenname Soha mag ihr dabei geholfen haben, denn er bedeutet in der deutschen Übersetzung soviel wie "Na und?". Die Musikerin sieht darin ihr unermüdliches Engagement und ihre Hartnäckigkeit versinnbildlicht, die im Musikbusiness so dringend notwendig sind. Der Erfolg wird ihr gewiss sein.

Anspieltipps: "Vu De Là-Bas" ist ein Traum, in samtiger Stimme und akustischer Gitarre verpackt. Der Opener "Tourbillon (Serre-Moi Fort Si Tu M´aimes)" leitet das Album schwungvoll und stimmungsreich ein, "On Ne Saura Jamais" wartet mit gutgelaunter Hookline und Reggae-Rhythmen auf, während sie bei "Drôle d´Idée" eine gewaltige Stimmvielfalt präsentiert, die über einige Tonlagen wandert. Das einzig bedauerliche ist, dass die Songs im Booklet nicht ins Englische übertragen sind, so dass für alle Nichtfranzösisch sprechenden Menschen ein wenig Vergnügen verloren geht. Andererseits funktionieren die Songs auch ohne Übersetzung, denn Musik ist ja bekanntlich eine internationale Sprache.

Soha im Netz: www.soha.fr (allerdings nur auf Französisch) und auf MySpace

Weiterhören: Ayo. und Malia

AVIVA-Tipp: Wunderschöne Musik aus Marseille von einer begnadeten Sängerin, die es mit einer traumhaften Stimme schafft, mal verträumte Chansons aber auch poppige Stücke auf ihrem Debutalbum zu vereinen. Von individuellen Ohrwürmern bis hin zu Jazzstandards hat sie eine wunderbar vielfältige CD aufgenommen, die sich auch noch in einigen Jahren in der heimischen Stereoanlage wohl fühlen wird.

Soha
D´Ici Et d´Ailleurs

Label: Virgin Music, VÖ: August 2008


Music Beitrag vom 01.08.2008 Silvy Pommerenke 

   




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