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AVIVA-BERLIN.de im Oktober 2017 - Beitrag vom 20.08.2008

Lucid – Tuesday, 12.15
Silvy Pommerenke

Mit kristallklarer Stimme lässt die Sängerin Claudia Fink angejazzte Popsongs aus den Lautsprechern perlen, die von Balladen bis hin zu tanzbaren Stücken reichen und...



...eine leichte Gänsehaut beim Hören hinterlassen. Sie selbst nennt diese Art von Musik "Spacefolk".

TATORT-Fans dürfte die Frankfurter Band bestens bekannt sein, denn in dem Krimi "Unter Kontrolle" aus dem Jahr 2006 spielte das Quintett vier Songs live, die die FernsehzuschauerInnen aufhorchen ließ. Als kürzlich der TATORT erneut ausgestrahlt wurde, ließ es die AVIVA-Berlin Musikredaktion hellhörig werden, und obwohl das Album "Tuesday, 12.15" schon drei Jahre auf dem Markt ist, soll es hier vorgestellt werden, denn es klingt immer noch so taufrisch wie im Jahr seiner Produktion.

Wer mit dem Begriff "Spacefolk" nichts anzufangen weiß, für den gibt es hier einige erklärende Worte zu Lucid: ausgewogene musikalische Arrangements, die eine Mischung aus Pop, Jazz und Folk ergeben, wobei sich manches Mal auch eine rockige E-Gitarre einschleicht. Die Songs klingen alle ganz lässig, entspannt und manches Mal auch melancholisch und sehnsuchtsvoll. Der Mittelpunkt und Fixpunkt der Band ist Claudia Fink, die mit ihrer glasklaren Stimme niemals unterkühlt wirkt, sondern eine wundersame Wärme in die Lieder hineinbringt.

Die Onewomanband Lucid existiert sowohl als solistisches Konzept - dann tritt ausschließlich Fink auf und wechselt zwischen Gitarre und Klavier -, als Duo (mit dem Kontrabassisten Christian Keul) lässt es auch von sich hören, und zu guter Letzt tritt Lucid auch als Quintett in Erscheinung. Dafür spielen neben der Sängerin und dem Bassisten der Filmkomponist Rainer Michel an der Gitarre, Robin Boes am Rhodes Piano und Martin Standke am Schlagzeug.

In welchem Erscheinungsbild auch Lucid auf der Bühne steht, so ist Claudia Fink die treibende Kraft bei diesem Projekt. Sie studierte an der Frankfurter Hochschule für Musik und Gestaltung Gesang, Gitarre und Klavier und gründete bereits im Jahr 2002 ihr Projekt Lucid. Im Jahr darauf spielte sie mit ihrer damaligen Band One More Game ein erstes, leider nicht mehr erhältliches Album ein. 2004 begann die Zusammenarbeit mit dem Filmkomponisten und Gitarristen Rainer Michel. Zusammen mit Grammy-Preisträger Christoph Claßen veröffentlichte Lucid 2005 das Album "Tuesday, 12.15" beim Hamburger Label Kontext Records, auf dem unter anderem der Japaner Ryuichi Sakamoto vertrieben wird.

Anspieltipps: "Message" ist eine wunderschöne Ode an den Geliebten, ganz neumodern wird die Liebeserklärung per Anrufbeantworter dem Liebsten zugestellt. Der Titelgeber des Albums, "Tuesday, 12.15", ist eine beschwingende Bossa-Nova-Nummer, die Lust auf Sommer und Sonne macht, und die mit einem phantastischen Saxophon an die alten brasilianischen Klassiker erinnert. Das Cello kommt bei Lucid auch zum Einsatz und verbreitet auf "Ice Queen" eine angenehme Melancholie, während "Fly – Sure You Won`t Fall" federleicht und fröhlich klingt.

Weiterhören: Lisa Bassenge und Sophia

Lucid im Netz: www.lucid-music.de und auf MySpace

AVIVA-Tipp: Die Einfrauenband Lucid unter der Federführung von Claudia Fink holt sich Verstärkung von diversen Musikern, die mit einem luftig-leichten und beschwingten Pop-Jazz die HörerInnen verzaubert. Es wird wirklich Zeit, dass dieses tolle Album einen gebührenden Nachfolger bekommt.

Lucid
Tuesday, 12.15

Label: Kontext Records, VÖ: 2005

Music Beitrag vom 20.08.2008 Silvy Pommerenke 

   




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