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AVIVA-BERLIN.de im Oktober 2017 - Beitrag vom 31.01.2007

Vienna Teng – Dreaming through the noise
Silvy Pommerenke

Ein asiatischer Kalifornienimport spielt sich über Klaviertasten und Flüsterstimme in die Herzen der ZuhörerInnen. Vienna Teng, ehemalige Programmiererin, siedelt sich selbst...



... "irgendwo zwischen Folk und Pop, mit ein bisschen Klassik und Jazz"an und ist unzufrieden, für ihre Musik keine "griffigere Bezeichnung bieten zu können." Von Anfang Februar bis Mitte Mai 2007 geht sie auf große Nordamerika Tour – in Deutschland hat sie ihr neues Album bereits im Dezember letzten Jahres vorgestellt.

Während ihr Debutalbum "Waking hour" von 2002 recht poppig klang, der Nachfolger "Warm strangers" (2005) durchaus noch melodischer wurde, ist "Dreaming through the noise" in seiner Gesamtheit leicht jazzig geraten. Dies liegt sicherlich an dem verstärkten Einsatz von Cello & Co, vor allem aber auch an der insgesamt deutlich sparsameren Instrumentierung. Und wenn die ersten Töne von "Transcontinental, 1:30 A.M." erklingen, hört man sofort, dass Till Brönner (einer der erfolgreichsten deutschen Jazztrompeter mit internationalem Renommee) höchstpersönlich die Luftimpulse am Mundstück des Blasinstrumentes vorbei presst. Produziert wurde die neue CD von Larry Klein, der bereits mit Madeleine Peyroux und besagtemTill Brönner arbeitete (womit die Verbindung der beiden leicht erklärbar wird).

Die Stimme wird von Vienna Teng in den meisten Songs künstlich gedrosselt, was zu einem flüsternden Beschwörungston führt. Da kann man sich getrost der Meinung von San Jose Mercury News anschließen, die die Sängerin als "Kind von Chopin und Sarah McLachlan" adelt. Die 28-jährige Kalifornierin, mit unverkennbaren asiatischen Wurzeln, war bereits auf Tour mit Shawn Colvin, Joan Baez und den Indigo Girls. Nach einem Besuch in der "David Letterman Show" hatte Teng den durchschlagenden Erfolg bei ihren Landsleuten, und die neue Platte galt als "die am meisten erwartete CD des Sommers".

Mit einem amüsantes Bonmot antwortete Teng auf die Frage, wo sie singen gelernt habe: "In the shower, and in school choirs." Offensichtlich haben die KalifornierInnen ihrem Leitungswasser Singmoleküle beigegeben, denn in Berlin kann man noch so lange unter der Dusche stehen, und lernt trotzdem nicht die Stimmbänder zu trainieren...

Anspieltipps: "I don't feel so well" hat gerade in der Anfangssequenz Ähnlichkeiten mit Naked Raven`s "Days of the week", bei "Now three" klingt der alte Meister Chopin durch, und "Transcontinental, 1:30 A.M." überzeugt durch seichte Bossa Nova Rhythmen.

Weiterhören: Valerie Joyce und Cecile Verny

AVIVA-Tipp: Vienna Teng bedeutet anspruchsvolle Popmusik mit eingebautem Wohlfühlfaktor. Wenn schon die vorangegangenen Produktionen von ihr großartig waren, so ist "Dreaming through the noise" das Sahnehäubchen in (respektive auf) ihrem bisherigen Schaffen!

Vienna Teng im Netz: www.viennateng.com und www.vienna-teng.de

Vienna Teng
Dreaming through the noise

Label: Emarcy Records, VÖ Januar 2007

Music Beitrag vom 31.01.2007 Silvy Pommerenke 

   




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