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AVIVA-BERLIN.de im Dezember 2017 - Beitrag vom 05.09.2008

MIA. – Willkommen im Club
Silvy Pommerenke

Auf dem vierten Album der mit Abstand sympathischsten Deutschindiepopband geht es um Freundschaft, große Gefühle, ferne oder auch nahe Reisen und vor allem um eines: Tanzen, was das Zeug hält!



Das Berliner Quintett hat sich vom Zirkuswagen verabschiedet und betritt nun nichts geringeres als eine Rakete, um sich des zwischenmenschlichen Universums anzunähern.

Zwei Jahre ist es nun her, dass MIA. das phänomenale und goldgekrönte Album "Zirkus" eingespielt haben. Songs wie "Tanz der Moleküle", der als erste Single-Auskopplung erschien, und "Uhlala" und "Engel" wurden in vielen Clubs gespielt und platzierten sich in den Charts. Ein Jahr darauf gab es "Zirkus – Die Zugabe", inklusive eines liebevoll gestalteten Buches, das die Entstehung des Albums "Zirkus" und die anschließende Tour mit einer CD mit Rohversionen der Lieder von "Zirkus" und einer Live-DVD komplettierte.

Mit der Fertigstellung des letzten Albums, saßen die fünf schon wieder im Studio und bastelten an neuen Songs, denn nach der Platte ist vor der Platte. Natürlich sollte wieder alles ganz neu und anders werden, denn Wiederholungen sind nicht MIA.s Sache. Den fünf FreundInnen schwebte ein Album vor, dass alles rund um die Freundschaft behandeln sollte, und Freundschaften sind ja bekanntlich auch Reisen. Reisen in die unbekannten Gebiete eines anderen, in unerforschte Seelenlandschaften und in ein Netzwerk von nie entdeckten Möglichkeiten. Was bietet sich dafür mehr an, als eine Rakete. Die MIA.-Rakete wurde geboren, die eigens für die BerlinnerInnen von einem Künstler-Team gestaltet wurde. Das Raumschiff, das von MIA. liebevoll "Friend-Ship" genannt wird, soll ähnlich wie das Raumschiff Enterprise neue und fremde Welten entdecken. Außerdem lädt es ein, sich mit auf die Reise zu begeben, einzusteigen, Willkommen im Club eben.

Die Doppeldeutigkeit des Albumtitels zielt selbstverständlich auch auf die Ebene des Tanzens ab. MIA. wollten ein tanzbareres Album als zuvor machen, aber dabei darf man nicht vergessen, dass selbstverständlich auch zu langsamen Nummern eng umschlungen geschwooft werden kann. Herausgekommen ist ein sehr durchdachtes Album, das mit großen tanzbaren Nummern aufwartet, mit vielen lautstarken Gitarren und wirbelndem Schlagzeug, und das die gewohnt eingängigen und mehrdeutigen Texte von und durch Miezes phänomenaler Stimme - die regelrecht geläutert klingt - direkt ins Herz der HörerIn transportiert.

Anspieltipps: Die erste Single-Auskopplung "Mein Freund" wird der Club-Renner der nächsten Monate, garantiert. Mit einer wunderbaren Hookline, Tempuswechseln innerhalb des Songs, Miezes bewegendem Gesang und vor allem eines: der ultimativen Einladung zum Tanzen. "Deinetwegen" hat große Chancen auf den nächsten tiefsinnigen Herz-Schmerz-Song, der mit viel synthetischen Klängen das schwierige hin und her, das "nicht-mit-und-nicht-ohne" von zwei Menschen musikalisch umsetzt, und mit "Verfolger" haben die fünf eine instrumentale düstere James-Bond Nummer eingespielt, die Kinobilder von Verfolgungsjagden heraufbeschwört. Schließlich bildet "Die Aussicht", das wohl ruhigste Stück des Albums, einen schönen und finalen Kontrapunkt zu den Clubsongs, denn nach einer langen durchtanzten Nacht muss man schließlich auch mal chillen ...

MIA. im Netz: www.miarockt.de und auf MySpace

Weiterhören: Ich und Ich und Gustav

AVIVA-Tipp: MIA. gehen in die vierte Runde. Mal wieder ist ein perfekt arrangiertes, inszeniertes und durchdachtes Album entstanden und die fünf BerlinerInnen übertreffen sich damit selbst. Alte Fans werden das Album lieben und neuen wird mit dem "Friend-Ship" ganz leicht der Zugang zu dem melodischen Deutschpop gewährt. Reinhören und tanzen!

Lesen Sie auch das Interview mit MIA auf AVIVA-Berlin

MIA.
Willkommen im Club

Label: R.O.T. / SonyBMG, VÖ September 2008

Music Beitrag vom 05.09.2008 Silvy Pommerenke 

   




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