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AVIVA-BERLIN.de im Oktober 2017 - Beitrag vom 05.09.2008

Naked Raven – Sunday Best
Silvy Pommerenke

Das australische Trio um Frontfrau Janine Maunder blickt auf eine vierzehnjärige Bandgeschichte zurück und hat ein Best-Of Album zusammengestellt, das mit vier brandneuen Songs aufwartet.



Bereits 1994 haben sich Naked Raven im australischen Melbourne gegründet. Auch wenn die sonstigen Bandmitglieder häufiger wechselten, so sind Janine Maunder und James Richmond von Anfang an dabei. Eine weitere Konstante ist seit 2002 Stephanie Lindner an der Geige. Sie gelten hierzulande immer noch als Geheimtipp im Dauerzustand, die ein pures Hörvergnügen bedeuten aber die breiten Massen noch nicht erreicht haben. Das ist bedauerlich, denn sowohl im Studio als auch live auf der Bühne beeindrucken die AustralierInnen durch melodischen und durchdachten Kammerpop. Gefühlvolle Balladen wechseln sich mit temporeicheren Stücken ab, die neben der herkömmlichen Gitarre und Percussions auch das Klavier, Geige und Cello beinhalten. Dabei klingen Naked Raven aber nie experimentell und unausgegoren, sondern bestechen durch brillante Arrangements, wunderbare Melodien und vor allem der berauschenden Stimme Janine Maunders, die Platz für große Gefühle bietet.

Mittlerweile haben Naked Raven sechs Studioalben eingespielt, vor zwei Jahren kam "Never Quite" heraus, bevor sie sich nun ihr eigenes Denkmal mit diesem Best-Of setzen. Dabei finden altbekannte Songs in unveränderter Form ihren Weg auf das Album wie "Who`s That Girl" – eine geniale Coverversion von Eurythmics – aus dem 2004er Album "Holding Our Breath" oder "Here With You" aus dem vor zwei Jahren erschienenen Album. Aber es wurden auch vergangene Songs in ein neues Klangkostüm gesteckt wie "Skin", August Blue" oder "Closing Down". Neben diesen Songs, die man nun neu entdecken kann, bietet das Best-Of Album auch vier neue Stücke. In einer Art Zirkelschluss ist der Opener einer dieser brandnew Songs und der Endsong ebenfalls. "Mandolin" bringt die Stärken von Naked Raven auf den Punkt: das Intro erfolgt durch das zurückhaltende Piano und die akustische Gitarre, langsam setzt der Gesang ein, gefolgt von dem Cello. Eine wunderbare Komposition! "Grand" fängt etwas fröhlicher an und verspricht eine wunderbare Liebesgeschichte zu werden. "White Flag" ist ebenfalls vom Text ein Traum und unterstreicht die lyrischen Textqualitäten von Janine Maunder, die in der Band für das Songwriting zuständig ist. Zu guter letzt folgt das finale Stück "Reserve", das mit einem mehrstimmigen Vokalgesang anfängt, um dann ganz zaghaft mit dem Cello untermalt zu werden. Einen passenderen Track für das Ende der CD hätten die drei MusikerInnen nicht (er)finden können.

Naked Raven im Netz: www.nakedraven.com und www.nacktraben.de

Weiterhören: A Fine Frenzy und Vienna Teng

AVIVA-Tipp: Naked Raven sind niemals oberflächlich, keineswegs main-stream, sondern etwas für den gehobenen Pop-Musik-Anspruch. Mit ihrem filigranen Chamber-Pop, der wie eine Aquarellzeichnung im Großformat klingt, formuliert das Trio traumhaft schöne Songs, die garantiert auch noch in einigen Jahren hörbar sind, ohne Anzeichen von Vergänglichkeit aufzuweisen. Es wird wirklich Zeit, dass sich Naked Raven aus dem Nischendasein des ewigen Geheimtipps lösen!

Naked Raven
Sunday Best

Label: T3 Records (ALIVE), VÖ: September 2008

Music Beitrag vom 05.09.2008 Silvy Pommerenke 

   




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