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AVIVA-BERLIN.de im Dezember 2017 - Beitrag vom 10.09.2007

Milla Kay - Out Of Place
Tatjana Zilg

Die Entscheidung, sich mit ganzem Herzen der Musik zu widmen, traf die Wahl-Hamburgerin genau im richtigen Moment. Ihr Debut ist eine perfekte Mischung aus Jazz, Bossa Nova, Electro, Songwriter Pop



Mit Mitte Drei├čig das erste Soloalbum zu ver├Âffentlichen ist ungew├Âhnlich in der sonst so jungen Musikbranche. Aber dass der geradlinige Weg nicht immer der Beste ist, d├╝rfte nicht erst seit der Wortsch├Âpfung der Patchwork-Identit├Ąt bekannt sein.
Milla Kay ist ohnehin keine wirkliche Quereinsteigerin in die Welt des kreativen Ausdrucks. Schon lange steht sie mit dem aktiven Musikmachen in enger Verbindung. Hundertprozentig los ging es damit aber erst, als sie ihren Lebensgef├Ąhrten Hauke Kliem kennenlernte, einen versierten Gitarristen und Komponisten. Zun├Ąchst schrieben sie gemeinsam Songs f├╝r andere K├╝nstlerInnen, unter anderem hatten sie einen lukrativen Publishingdeal mit Warner Chapell.
Bald dr├Ąngten sich die eigenen Songs immer weiter nach vorne ins kreative Ged├Ąchtnis und forderten ihre ganze Aufmerksamkeit ein. Die Beiden entschlossen sich, ihre Ideen als Soloalbum unter Milla┬┤s Namen zu verwirklichen.
Nun fehlten nur noch die MusikerInnen. Sie nutzten die Gelegenheit f├╝r eine Worktime in der quirligen britischen Metropole und waren begeistert von dem gro├čartigen Potential an MusikerInnen, das sie in London vorfanden. Es entstanden eine Menge spannender Kontakte, was den Aufnahmen ganz neue Impulse gab und den Sound um viele Facetten bereicherte.

Das Ergebnis sind elf Songs, die anregen und erregen.
Angenehm und klar schwingt sich die Stimme Milla Kay┬┤s ins Ohr, manchmal auch leicht widerst├Ąndig bietet sie genug Spannungspunkte, um die Aufmerksamkeit immer wieder neu zu fesseln. Der Sound zeigt sich dabei ausgereift, feine Nuancen laden ein, genauer hinzuh├Âren und die Songs in ihrer ganzen Tiefe zu entdecken. Da w├Ąre zum Beispiel der markant rhythmische Disco Swing von "Liftboy", der l├Ąssig charmante Bossa Nova von "Poles" und der einpr├Ągsam sehns├╝chtige Rhythm & Blues von "Companion". Mit "Speak Low" und "Cry Me A River" widmet sich Milla Kay zwei Interpretationen von pers├Ânlichen Favoriten aus dem "Great American Songbook".

AVIVA-Tipp: Chill Out Music f├╝r den Feierabend: Entspannend, unterhaltend und angenehm erfrischend. Jazzig, sanft und unaufdringlich verf├╝hrend kommt das Debut von Milla Kay daher. Melodien, Gesang und Lyrik flie├čen sehr harmonisch ineinander. Kein Wunder, sie und Hauke Kleim sind mittlerweile verheiratet, ein eingespieltes Team und erg├Ąnzen sich in vielerlei Hinsicht.

Milla Kay
"Out Of Place"

Label: Rhythm Attack, edel, V├ľ August 2007

www.millakay.de

Milla Kay spielt live am Mittwoch, den 10. Oktober 2007, um 22.00 Uhr im
Quasimodo

Kantstr. 12a
10623 Berlin


Music Beitrag vom 10.09.2007 AVIVA-Redaktion 

   




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