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AVIVA-BERLIN.de im Dezember 2017 - Beitrag vom 27.03.2008

Madita – Too
Tatjana Zilg

Aus dem an den Alpen grenzendem Nachbarland kommt die Sängerin, die mit einer kräftigen Stimme, schillernden Arrangements aus Pop-, Electronic-, Jazz- und Broadway-Elementen die Sucht nach...



... Maditation einläutet. Ob sie damit zu den "Neuen Österreichern" eingeordnet werden sollte oder nicht, darüber diskutieren ihre einheimischen Fans bereits auf der Website.

Diese Frage wird für Musik-Fans hierzulande wahrscheinlich weniger von Bedeutung sein. Freuen wir uns einfach darüber, dass eine neue herausragende Persönlichkeit aus dem Land der Kaffeehäuser und perfekt tänzelnden Lipizzaner die CD-Regale bereichert. Allein Falco und Zeebee sorgten schon für viele schöne Momente live, von Vynil und von den silbernen Scheiben.

Madita, 1978 in Wien geboren, träumte seit ihrer Kindheit davon, ihre ganz eigene Musik zu machen. Aber sie entschied sich, diese in sich reifen zu lassen. Erst 2005 trat sie als Solo-Sängerin mit ihrem Debut an die Öffentlichkeit. Während sie sich hier vor allem auf ihre sanften Seiten konzentrierte, lässt sie bei ihrer zweiten Scheibe auch viel Kraft, Tempo und souliges Temperament zu. Ein starkes Gegenüber für HörerInnen, die Songs suchen, die sie lange über alle Höhen und Tiefen des Alltags begleiten können. Unterstützt wurde sie bei dem überaus gelungenen Follow-Up von Vlado dZihan, der schon beim Debut als Produzent und Co-Autor mit dabei war.

Das Label selbst wurde von den 13 neuen Songs zu einem literarischen Höhenflug inspiriert und empfiehlt "Too" mit den empathischen, sehr treffenden Worten:
"Diese emanzipierte Weiblichkeit, die sich in allem durchzieht, was sie anfasst oder singt, hüllt sich um einen wie der Duft von Opium oder Zedernholz. So erdend und beflügelnd zugleich. Ein Hauch von Rot, ein wenig Blau und ganz sattes Lila. Farben, die in den Ohren spielen und in die Seele wandern. Herzstiche, die aber keine Wunden hinterlassen, sondern nur den Eindruck, als hätten sie Dein Herz berührt."

2005 kündigte Couch Records mit dem Erscheinen des Debuts das Ende vom Aussterben der Diven an. Mittlerweile drängen Diven wieder an allen Orten mit viel Energie und großem Selbstbewusstsein auf die Bühnen. Madita kann mit ihrem zweiten Werk gleich an die Spitze der starken Gesangstimmen vorrücken. Anklänge an Feist - wie in "because" mit der simplen, aber einprägsamen Pop-Hookline - sind ebenso zu finden wie glamouröses Broadway-Star-Feeling in "fragile" und Jazz-Singer-Appeal in "a walk". Auch ihre zerbrechlichen Seiten verbirgt sie nicht: In "karma" zeigt sie sich anlehnungsbedürftig und beweist einen Hang zu bitterzarter Melancholie, unterlegt von einer feinfühligen Pianomelodie.
"you" fesselt mit Big Band Sound, der ein perfektes Surrounding für einen Diven-Auftritt bietet. Die leicht an einen James Bond–Soundtrack erinnernde Melodie gibt Madita ausreichend Gelegenheit, sich mysteriös, geheimnisvoll und vor Temperament sprühend zu zeigen.

Eine wahre Diva darf sich nur nennen, wer den glamourösen Funken auch live überspringen lässt. Dass Madita dies mit Leichtigkeit gelingt, zeigt ein spontaner Blick in ihr Gästebuch. Einheimische Fans beirrt es da auch nicht, wenn während des Events das eigene Autoradio gestohlen wird. Fans in Spe von Übersee hoffen auf ein Konzert in Detroit.

AVIVA-Tipp: Ein Aussehen wie Penelope Cruz, eine Stimme, die neben den Ikonen der jüngeren Musikgeschichte bestens bestehen kann, Diven-Charisma – viel mehr wünschen kann man sich nicht. Ausgefeilte Sounds, überraschende Sound-Ideen, perfektes Spiel mit Samples und vielseitige, stilsichere Instrumentalisierung sollten auch skeptische Mitmenschen zur Maditation bekehren.

Madita
Too

Label: Couch Records, Intergroove, VÖ 28.03.2008

Die Sängerin im Web:
hwww.madita.com


Music Beitrag vom 27.03.2008 AVIVA-Redaktion 

   




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