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AVIVA-BERLIN.de im Dezember 2017 - Beitrag vom 15.05.2008

L´Ame Immortelle – Best Of Indie Years
Tatjana Zilg

Sonja und Thomas entführen ihre Fans tief in die Zeit ihrer Anfangsjahre und blenden dann über zu einigen Raritäten und beliebten Singles aus der Folgezeit. Wer auf eine über 10jährige ...



... Karriere in der wechselhaften Musikwelt zurückblicken kann, ist am angemessenen Moment für einen Rückblick angekommen.

Die beiden ÖsterreicherInnen von L´Ame Immortelle haben sich einen besonderen Platz in den Seelen, die dunkler Musik zugeneigt sind, erspielt. Da ihre Musik zwar düster und wie von Nebelschleiern umlegt ist, aber auch ohrwurm-geeignete Melodien und leichtgängige Hooklines bietet, konnten sie den Genre-Begrenzungen entkommen und sich einen Namen auch unter Pop- und Rock-HörerInnen machen. Die teilweise deutschen Texte trugen zu ihrem hohen Bekanntheitsgrad sicher einiges bei. Mit Motiven aus einer mittelalterlichen Sagenwelt, verwoben mit romantischer Liebesfreude und – leid, erzeugen sie eine Atmosphäre zwischen Märchenwald-Spaziergang und Gruselschloss-Erkundung.

Seit Sonja Kraushofer und Thomas Rainer 1997 mit ihrem Debut "Lieder, die wie Wunden bluten" ans Licht der Öffentlichkeit traten, erweiterten sie ihre Discographie kontinuierlich zu einem umfangreichen Reservoir für Dark Music–Fans und LiebhaberInnen elektronischer Töne. Dazwischen fanden sie immer wieder Zeit für andere Projekte. Sonja Kraushaufer ist schon seit dem Jahre 2000 gemeinsam mit Martin Hoefert als Persephone aktiv. Im Herbst 2007 erschien ihr aufwendiges Werk "Letters To A Stranger", wo sie mittelalterliches Flair vorzugsweise mit analogen und akustischen Instrumenten erzeugten.

Als Teil von L´Ame Immortelle setzt Sonja ganz auf die explosive Kraft elektronischer Klangerzeugung und entwickelt mit ihren Bandgefährten einen Sound zwischen bombastischer Electronic Body Music (EBM) und geheimnisvollem No Wave.

"Best Of Indie Years" eröffnet mit dem Song, mit dem alles begann: Das titelgebende "Lieder, die wie Wunden bluten" vom Debut. Vom Wortlaut sollte sich jedoch niemand abschrecken lassen, Dissonanzen sind nicht zu erwarten und die Grundstimmung beschwört keine Angstgefühle herauf, sondern reißt mit in einen Strudel aus Sehnsucht, Melancholie, Leidenschaft, Mut und Lebensfreude. Beim Lauschen der vielschichtigen Soundstrukturen, die oft in einem schnellen Tempo vorangetrieben werden, wird schnell nachvollziehbar, warum L´Ame Immortelle einige Dauerbrenner für den Gothic-Dancefloor lieferten.
Sonja Kraushofer bezaubert dabei mit ihrem klaren, einhüllenden Gesang, der in einem spannungsgeladenen Kontrast zur rauen Stimme von Thomas steht.

Für Fans sind sicher die vielen Raritäten äußerst interessant, die auf dem Album zu finden sind. 1999 erschien zum Beispiel eine auf 500 Exemplare limitierte Tour-Maxi-CD, die von allen Bandmitgliedern handsigniert wurde und mittlerweile extrem gesucht wird. Auf "Best Of Indie Years" sind drei der vier exklusiven Tracks endlich wiederzufinden. Neben der originalen Version des Club-Hits "In The Heart Of Europe", die auf dem "Schatten"-Album nur im Remix enthalten war, sind dies "Resurrection" und "Silver Rain".

Weiterhören: Liv Kristine.

L´Ame Immortelle im Netz: www.lameimmortelle.com und auf Myspace

AVIVA-Tipp: Ein Sound, der die auditiven Sinne mit voller Kraft packt und aufgeregtes Herzflimmern genauso wie angenehme Wohlfühl-Schauer verursachen kann. Für alle, die schon immer eine Geisterbahnfahrt gegenüber dem Autoscooter bevorzugten.

L´Ame Immortelle
Best Of Indie Years

Label: Sony, VÖ Mai 2008


Music Beitrag vom 15.05.2008 AVIVA-Redaktion 

   




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