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AVIVA-BERLIN.de im Dezember 2017 - Beitrag vom 04.06.2008

Sara Bareilles – Little Voice
Tatjana Zilg

Nach der Veröffentlichung von drei Alben in Eigenproduktion und bei einem Indie-Label wagt die Amerikanerin mit dem Major-Debut den Sprung ins große Musikgeschäft. Ihre Single "Love Song" ...



... feierte bereits erste Charterfolge. Es folgten Einladungen als Tour-Support von weltbekannten Stars. Unter anderem wird sie bei zwei Deutschlandkonzerten von Lenny Kravitz zu erleben sein.

Eines haben die meisten SongwriterInnen, die sich beim Musikpublikum rasch wachsender Beliebtheit erfreuen, gemeinsam. Sie alle stellen das Song-Schreiben und ihre Live-Auftritte völlig in den Mittelpunkt ihres Lebens, können sich für den Moment nichts anderes vorstellen, als ganz aufzugehen in der eigenen Musik, mit Herz und Seele. Und wenn das gelingt, tragen die Songs diese prägnante Mischung aus Authentizität, Offenheit und Ehrlichkeit in sich, durch die sie zum wohltuenden Balsam für Herz und Seele der HörerInnen werden können.

"I´ve been writing songs for as long as I can remember. Some of them make me happy and some of them are shit, but all of them come because I can´t imagine what else to do with my head and the things that are in it besides write songs." erzählt Sara Bareilles in ihrer selbstverfassten Biographie.

Die 28jährige bekam nicht alles in die Wiege gelegt. Das Klavierspiel eroberte sie sich in Eigenregie. Ihre Kompositionen erkundet sie am Piano, ohne eine klassische Ausbildung zu haben. Seit fünf Jahren lässt sie ihre Songideen so weit ausreifen, dass sie ihre poppig angehauchten Perlen mit einem guten Gefühl auf den Weg zu den potentiellen HörerInnen schicken kann. Die beiden Alben in Eigenvertrieb nannte sie "The First One" und "The Summer Sessions", das folgende Indie-Album bekam den klangvollen Titel "Careful Confessions". Nachdem der Vertrag mit dem Major Label unterschrieben war, begann die harte Arbeit der Auseinandersetzung mit dem Produzenten, der ihr beratend zur Seite gestellt wurde: "My producer, Eric Rosse, and I spent countless hours deliberating, fighting, and seeking compromise on what would make this music the best it could be. (...) In the end, we both walked away with some gnarly battle scars, and an album that we´re both pretty damn proud of. It represents one of the most tumultuous years of my life that thankfully made me a stronger, better artist. I´m incredibly grateful for that."

Die hitzigen Gefechte haben sich gelohnt: Die Single "Love Song", die bereits als aussichtsreicher Sommerhit-Kandidat gehandelt wird, ist ein direktes Ergebnis einer Aneinanderannäherung von unterschiedlichen Vorstellungen. Der Labelchef schlug vor, für die Singleauskoppelung des Albums ein Liebeslied zu schreiben. Sara war zunächst alles andere als begeistert, aber dann ließ sie sich von diesem Anliegen zu den ironischen Wortspielen von "Love Song" inspirieren. "I´m not gonna write you a love song" wurde zum einprägsamen Refrain, der sich mit seinem leicht rebellischen Esprit ins Langzeitgedächtnis schmiegt.

Ein munterer, humorvoller, lebhafter Grundtenor weht wie ein frischer Sommerwind durch die 12 Songs von "Little Voice". Schnell wird klar, dass in kleinen Dingen großes Potential liegen kann: Sara Bareilles singt ihre verspielt-poetischen Texte mit souliger, kraftvoller Stimme, fröhlich nach vorne preschend, ab und an auch luftige Höhenlagen erkundend. Die Naturumgebung, in der sie sich auf dem Artwork zeigt, sollte nicht darüber hinwegtäuschen, dass sie auch die Metropolen zum Thema ihrer Songs macht: In "City" reflektiert sie über das nächtliche Leben in urbaner Umgebung, "Vegas" widmet sie der Faszination der Spieler-Stadt. In einigen Songs spielt sie das Piano, Akustik- oder E-Gitarre selbst ein: In "One Sweet Love" umhüllt sie mit sanften Akustik-Gitarren-Akkorden ihre Gedanken über die Sehnsucht nach dem Traumpartner. Ein wahres Liebeslied findet sich mit dem Outro "Gravity": Eine hingebungsvolle Piano-Melodie begleitet die Hymne an die große Liebe.

Weiterhören: Maria Taylor und Tori Amos.

Sara Bareilles im Netz: www.sarabareilles-music.de

AVIVA-Tipp: Vielseitig einsetzbare Songs für drinnen und draußen. Es macht Spaß, bei jedem einzelnen Song mit ganzer Aufmerksamkeit hinzuhören und den Worten nachzuspüren oder auch das gesamte Album im Hintergrund bei einem sommerlichen Abend auf dem Balkon, einem Treff mit FreundInnen im Park oder einer Autofahrt ins Grüne laufen zu lassen. Auch Regisseur Paul Weiland ließ sich von Sara´s Esprit verzaubern und wählte "Love Song" für den Score seines Filmes "Verliebt in die Braut" aus.

Sara Bareilles
Little Voice

Label: Sony, VÖ Mai 2008


Music Beitrag vom 04.06.2008 AVIVA-Redaktion 

   




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