Donna Summer - Crayons. AVIVA-Berlin sagt Goodbye - Aviva-Berlin Online Magazin und Informationsportal für Frauen aviva-berlin.de
Aviva-Berlin .
.
P
R
.
.

etage7
Aviva-Berlin > Music
   Aviva - Home
   Veranstaltungen in Berlin
   Women + Work
   Public Affairs
   Kultur
   Jüdisches Leben
   Interviews
   Literatur
   Music
   Sport
   E-cards
   Gewinnspiele
   Werben bei uns
   About us
   Frauennetze
 
  Hier suchen, oder zur Sucheseite!


AVIVA-Newsletter bestellen
AVIVA-Berlin auf Facebook
 


AVIVA wishes you a happy and peaceful New Year 2017




Happy Birthday AVIVA




Gleichstellung weiter denken. Ein Leitbild für das Land Berlin

Gleichstellung weiter denken
Mehr Infos unter:
www.gleichstellung-weiter-
denken.de



<< Kleine Suche
Nutzen Sie gern unsere Suche in größerer Schrift!

TIPP: über den Zurück-Button Ihres Browsers kommen Sie erneut zur Suche.




Aviva-Berlin.de

Versatel






 



AVIVA-BERLIN.de im Oktober 2017 - Beitrag vom 08.06.2008

Donna Summer - Crayons. AVIVA-Berlin sagt Goodbye
Tatjana Zilg

"The Queen Is Back" singt die Disco-Ikone der 70er selbstbewusst auf dem Studioalbum, das nach 17jähriger Abstinenz vom Musikgeschäft erscheint. Und sie macht ihrem königlichen Rang alle Ehre...



... Sommerfrische Funky Beats sprühen aus den Songs. Bluesige Abstecher nach Mississippi und Begegnungen mit brasilianischen Bossa Nova Rhythmen bereichern den feurigen Sound um weitere temperamentvolle Komponenten.

NEWS vom 18.05.2012Donna Summer stirbt an Krebserkrankung

Wie ihre Familie am 17. Mai 2012 mitteilte, ist die legendäre Sängerin in Florida an Lungenkrebs gestorben. Sie wurde 63 Jahre alt.


Wer in den siebziger und frühen achtziger Jahren durchlebte Nächte unter der Discokugel verbracht hat, wird Donna Summer in bester Erinnerung haben. Ihre extrem tanzbaren Songs und ihr schillerndes Auftreten ließen ihren Namen zum Inbegriff der Funkytown-Welt auf Disco-Tanzflächen werden, so dass auch diejenigen, die damals noch zu jung waren, sie heute als eine der großen Ikonen aus der Musikzeitgeschichte kennen. Dazu trägt auch ihre beeindruckende Ausstrahlung als Diva bei, die sie mit einer Mischung aus Temperament, Unnahbarkeit und extravaganten Outfits erreicht.

Wie es sich für eine Diva gehört, begleiteten auch Skandale ihren Weg. Begonnen hatte alles mit einem Musical. Nach ersten Gehversuchen im Musikgeschäft in Amerika zog sie im Jahr 1968 für eine Rolle im Musical "Hair" nach Deutschland. Es folgten weitere Engagements und die Heirat mit dem Österreicher Helmuth Sommer. Neben dem Familienleben – sie haben gemeinsam eine Tochter – erweiterte sie ihr berufliches Spektrum um einen Gesangspart im Popchor Family Tree, der ab 1972 in Deutschland einige Erfolge feierte. Bald darauf wurde sie von dem Münchner Produzenten- und Songwriterteam Giorgio Moroder und Pete Bellotte als Solo-Sängerin entdeckt und startete mit ihrer glorreichen Karriere durch.

Zu dieser Zeit konnte noch mit Dingen provoziert werden, die heutzutage als Spaß-Faktoren anerkannt sind und kaum jemand ernst nimmt: Ihr erster internationaler Hit "Love To Love You Baby" sorgte wegen der aufreizenden Stöhnlaute, die den Refrain begleiten, für skandalöse Schlagzeilen. Es bewahrheitete sich, was die Publizistik schon längst erforscht hatte: Skandale erhöhen die Aufmerksamkeit und beschleunigen den Weg nach oben. Da Donna Summer eine außergewöhnlich gute Soul-Stimme hat und ihre Songs das Blut in Wallung bringen durch packende Rhythmen, eingängige Hooklines und hypnotisierende BPMs, hielt sie sich jahrzehntelang an der Spitze der Weltstars. "I Feel Love", "Last Dance" und "Hot Stuff" sind nur einige Titel ihrer Charterfolge.

Anfang der achtziger Jahre trennte sie sich vom Produzententeam Moroder und Bellotte und arbeitete mit Quincy Jones, Richard Perry und Michael Omartian zusammen, mit denen sie ihr musikalisches Spektrum erweiterte und sich von einem zu engen Disco Korsett löste. In den neunziger Jahren wurde es um sie ruhiger und Summer zog sich aus dem aktiven Musikgeschäft zurück. Ihr Werk und ihre charismatische Persönlichkeit wurde 1992 mit einem Stern auf dem Hollywood Walk Of Fame bedacht. 1998 erhielt Donna Summer als erste Künstlerin einen Grammy in der Kategorie "Best Dance Recording" für "Carry On", das sie bereits eine Dekade zuvor veröffentlicht hatte.

Eigentlich war sie sich nicht sicher, ob sie je wieder mit neuen Songs ins Rampenlicht treten wollte, doch nachdem alle ihre Kinder erwachsen waren, gab sie dem inneren Drang nach und kehrte ins Studio zurück. Mit einem jungen Songwriter-Team (Greg Kurstin und Danielle Brisebois), schrieb sie dreizehn Songs, die – wie der Albumtitel "Crayons" verspricht –, eine großartige Palette an auditiver Farbenpracht in den CD-Player holen.

Nicht nur mit "The Queen Is Back" schuf sie sich eine glitzernde Selbstreferenz, auch in "Mr. Music" und "Fame (The Game)" spiegelt sich die Biografie der weltberühmten Zeitzeugin der glamourösen Disco-Dekade. Mit der Einbindung von Elementen aus den Bereichen Electro Pop, Ambiente und House werden die Songs zu zeitgemäßen Ohrwürmern, die ihr den Platz auf dem Thron als Musikikone sichern. Aber sie entdeckt auch benachbarte Bereiche für sich und erobert sie mühelos: Dass ihr der Blues im Blut liegt, beweist sie mit "Slide Over Backwards", mit "Bring Down The Reign" reist sie bis nach Afrika und in "Drivin´ Down Brazil" erkundet sie das warme Esprit des Bossa Nova.

Weiterhören: Queen Latifah und Amy Winehouse

Donna Summer im Netz: www.donnasummer.com und auf Myspace.

AVIVA-Tipp: Verführerisch und sexy wie eh und je, als wäre sie nie von der Bildfläche des Musikgeschäfts verschwunden, zeigt sich Donna Summer auf dem aktuellen Album, das ihr ein Comeback mit Leichtigkeit gelingen lässt. Die Singleauskoppelung "I´m A Fire" erreichte im April 2008 die Nr. 1 der Billboard Dance Club Charts. In Deutschland erschien Ende Mai 2008 die Single "Stamp Your Feet".

Donna Summer
Crayons

Label: Sony, VÖ Juni 2008


Music Beitrag vom 08.06.2008 AVIVA-Redaktion 

   




   © AVIVA-Berlin 2017  
zum Seitenanfang suche sitemap impressum home Seite weiterempfehlenSeite drucken