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AVIVA-BERLIN.de im Oktober 2017 - Beitrag vom 07.11.2011

Florence And The Machine - Ceremonials
Lisa Erdmann

Vor drei Jahren noch war Florence Welch vor allem auf HausbesetzerInnenparties und in schäbigen Kneipen zu sehen, heute wartet die ganze Welt sehnsüchtig auf das zweite Studioalbum der ...



... Songwriterin. Mit "Ceremonials" knüpft sie sowohl an den Sound von "Lungs" an, beweist aber auch, dass ihre Musik in den letzten 2 Jahren um einiges gewachsen ist.

Die Geschichte der 25-jährigen Britin ist eines dieser klassischen Pop-Märchen. Als Kunststudentin am Londoner Camberwell College Of Art steht Florence Welsh auf ausgefallene Outfits und Bands wie "Green Day" und "Nirvana". Mit ihrer Band "The Toxic Cockroaches" sammelt sie erste, wenig erfolgreiche Bühnenerfahrungen. Eines Tages trifft sie auf die DJanes des Duos "Queens Of Noize", bricht ihr Studium ab und startet in der Formation "Florence And The Machine" mit dem Debütalbum "Lungs" in 2009 in eine vielversprechende Karriere. Das Erstlingswerk schlägt sich bis auf Platz Eins der UK Charts durch und wird mit Preisen und Lobeshymnen überhäuft.

Nun, zwei Jahre später, wird es Zeit für ein Nachfolgeralbum. Der Erfolgsdruck ist hoch, zu oft misslingt NewcomerInnen eine ebenbürtige Fortsetzung des Debüts. Gemeinsam mit Produzent Paul Epworth nehmen "Florence And The Machine" die Herausforderung an und eines kann der Hörerin bereits gesagt werden: Zurückhaltung sucht frau bei diesem Longplayer vergeblich. Es sind vor allem die satten, facettenreichen Arrangements und Welshs glasklare Stimme, welche die zwölf Songs dominieren. Wer Akustikgitarren und zurückhaltende Pianofolgen erwartet, sollte die Finger von "Ceremonials" lassen, hier werden ganze Orchester, Chöre und riesige Hallen aufgefahren.

Die zarten Anfangstakte des Openers "Only If For A Night" weichen bereits nach wenigen Sekunden satten Beats und imposanten Background-Gesängen. Auch beim zweiten Titel "Shake It Out" fährt die 25-Jährige zusammen mit ihrer Band klanggewaltige Geschütze auf und präsentiert mit poetischen Lyrics ihren Hang zum Düsteren, Morbiden: "And it´s hard to dance with a devil on your back, so shake him off!".

Songs wie "What The Water Gave Me", "Lover To Lover" haben es ebenso in sich und bauen sich mit rockig anmutenden Gitarrenriffs und einer sirenenhaften Welsh nach wenigen Minuten zu hypnotischen Klangkunstwerken auf. Es geht ums Untergehen und Versinken, fast immer ein bisschen düster und fortwährend reichhaltig instrumentalisiert. Deutlich optimistischer wird "Ceremonials" erst beim zehnten Titel "Spectrum", dominierend bleiben die leidenschaftlichen Schlachtrufe wie frau sie in "No Light No Light" und in "Heartlines" findet.

Florence selbst erklärt ihr selbstbewusstes Zweitwerk folgendermaßen: "Ich habe tatsächlich zum ersten Mal ein Album mit einem übergreifenden und zusammenhängenden Sound aufgenommen. So gesehen ist es im wahrsten Sinne des Wortes ein Studioalbum: eine Ansammlung von Songs, die zusammen ein Bild von dem Punkt ergeben, an dem ich momentan in meinem Leben stehe."

Bleibt nur zu hoffen, dass diese Frau ihre Hörerinnen auch weiterhin mit ihren exorbitanten Art-Pop-Feuerwerken beglücken wird.

Florence And The Machine im Netz: www.florenceandthemachine.net

AVIVA-Tipp: Das in nur 35 Tagen entstandene "Ceremonials" ist genau das, was KritikerInnen als ein rundum gelungenes Zweitwerk bezeichnen würden. Mit diesem Longplayer beweist Florence Welsh, dass die Popkultur zweifelsohne auf Dauer mit ihr rechnen darf - und vor allem will.


Florence And The Machine
Ceremonials

Label: Universal Island Records, VÖ: Oktober 2011


Weiterhören auf AVIVA-Berlin:

Florence and the Machine – Lungs

Oh Land - Oh Land

Music Beitrag vom 07.11.2011 Lisa Erdmann 

   




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