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AVIVA-BERLIN.de im Dezember 2017 - Beitrag vom 18.11.2011

Maia Vidal - God is my bike
Marie-Luise Wache

Die französisch-amerikanische Sängerin brilliert auf ihrem Debutalbum mit zwölf zarten und verträumten Songs, deren instrumental verspielter Stil an Musikerkolleginnen wie Coco Rosie oder ...



... Camille erinnert.


Als Tochter eines Franzosen und einer Amerikanerin wurde die junge Sängerin in den USA geboren. Die zwei Welten, die sie durch ihre Eltern in sich trägt, bindet sie in ihren Lebensentwurf ein, pendelt monatlich zwischen Europa und Amerika und lebt sowohl in Barcelona als auch in New York. Der Sound ihrer Songs, in den Sol de Sants Studios in Barcelona aufgenommen, hingegen ist auffallend von europäischen Klängen geprägt und becirct charmant mit Einflüssen aus dem französischen Chanson.

Bevor sie die Karriere unter ihrem richtigen Namen begann, war sie zunächst Teil des erfolgreichen Mädchen-Punk-Trios Kiev. Mit ihrer zweiten Band Your Kid Sister coverte sie ausschließlich Songs ihrer Lieblingsband aus Teenagetagen Rancid und vertonte diese in einer verblüffend andersartigen Form neu. Einen Eindruck, wie diese liebevollen Neuarrangements klingen, bekommt die Hörerin auf "God is my bike" mit dem Song "It´s quite alright" präsentiert.

Titel wie "Alphabet of my Phobias" lassen anklingen, dass Maia Vidal mit ihrem Debütalbum nun eine sehr persönliche Seite von sich preis gibt. Ihre Songtexte spiegeln, ähnlich wie Tagebucheinträge, die Eindrücke und Emotionen der letzten Jahre wider. Es ist diese intime und warmherzige Note, die berührt und die Aufmerksamkeit der Hörerin auf die spielerisch-verträumten Melodien und zugleich aufrichtigen Texten lenkt.

Für die vielseitige Instrumentalität, dem Schwestern-Duo Coco Rosie ähnlich, ist Maia Vidal auf "God is my bike" zum großen Teil selbst verantwortlich und spielte Violine, Akkordeon, E-Gitarre, Xylophon, Kinderklavier und Blockflöte komplett eigenständig ein. Um einen breiteren Klangteppich erzeugen zu können, holte sie sich zusätzliche Verstärkung durch Alberto Perez am Bass, Giuliano Gius Cobelli am Schlagzeug und an der Trompete sowie Marc Ribot, der bei zwei Songs den Sound durch akustische und E-Gitarre, Banjo und Mandoline vervollständigte.

Anspieltipps: Die gezupfte Geige, Schellen und das im dreiviertel Takt gespielte Akkordeon verleihen "La Jaula Dorada" einen typisch-französischen Chansoncharakter, der die Trübheit der Wintertage vergessen macht. Der Aufforderung in "Follow me" mag die Hörerin kaum widerstehen. Maia Vidals klare und melodische Stimme, getragen von rhythmischen Schnipsern und Backgroundvocals, automatisch reißt zu einem freudigen Kopf- und Fußwippen mit. In dem bereits erwähnten "The Alphabet of my Phobias" wird einem sensiblen Thema mit einer leichten Melodie durch E-Gitarre, Violine, dem omnipräsenten Akkordeon und einer intensiven Stimme entgegengesetzt.

AVIVA-Tipp: Mit "God is my bike" ist Maia Vidal ein authentisches und sympathisches Debut gelungen, das durch seine verträumten, leichten Melodien, eine vielfache Bandbreite an Instrumenten und die mal zarte, mal kräftige Stimme der Sängerin so manch trüben Wintertag verschönern kann.

Maia Vidal
God is my bike

Label: Crammed Discs, VÖ: 18. November 2011

www.maiavidal.com

Weiterhören auf AVIVA-Berlin:

Camille - Le fil


Music Beitrag vom 18.11.2011 AVIVA-Redaktion 

   




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