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AVIVA-BERLIN.de im Oktober 2017 - Beitrag vom 04.04.2012

Sinéad O´Connor - How About I Be Me (and you be you)
Annika Hüttmann

Auf ihren letzten Alben, darunter eines mit alten Reggaesongs und eines mit Irish-Folk, stellte die Künstlerin eindrucksvoll ihre Vielseitigkeit unter Beweis. Doch eine breitere Öffentlichkeit...



...erreichte sie damit nicht. Nicht ihre Musik, sondern ihr turbulentes Liebesleben und psychische Probleme brachten die Irin in den vergangenen Jahren immer wieder in die Schlagzeilen. Es war vollkommen offen, was mensch von ihrem neuen, neunten Werk erwarten konnte. Die Antwort: Es ist ihr bestes und geradlinigstes Album seit langem. Und der Beweis dafür, dass Sinéad O´Connor es bei all ihrer Experimentierfreude auch beherrscht, leichter zugängliche, doch immer besondere Musik zu machen.

"How About I Be Me (and you be you)" wird von "4th and Vine", einem unbeschwerten Liebeslied, dessen bluesgrundierter Rhythmus eineN sofort mitreißt, eröffnet. Der Text handelt von einer Frau, die sich hübsch macht, um ihre große Liebe zu heiraten - vielleicht etwas zu viel stereotype Mädchenhaftigkeit, von der sich die Sängerin jedoch schnell wieder abwendet. Um in der Ballade "Reason With Me" die Geschichte eines optimistischen Junkies zu erzählen. Begleitet von einem Klavier, Gitarre und Percussion liefert sie hier gleichzeitig ein großartiges Beispiel dafür, welche Kraft ihre Stimme entwickeln kann.

Auf keinem der zehn Songs bemüht Sinéad O´Connor sich, modern oder hip zu klingen. Zum Glück. Das Album lebt von einfachen Melodien und der Stimme, für die die Sängerin seit 25 Jahren berühmt ist. Viele der Lieder erinnern auf eine gute Art an die 90er.

Manchmal klingt sie wütend und verletzlich, wie in "Take Off Your Shoes", das den Umgang der katholischen Kirche mit Kindesmissbrauch verurteilt oder mit "V.I.P", eine hymnenartige Anklage gegenüber narzisstischer Prominenter. Andere Songs sind voller Optimismus. So heißt es in "The Wolf Is Getting Married":

"But that sun is peeping out of the sky
Where it used to be only grey
The wolf is getting married
And he´ll never cry again,

Your smile makes me smile
Your laugh makes me laugh
Your joy gives me joy
Your hope runs towards me"


Emotional also ein ziemliches Auf und Ab, allerdings immer intensiv und musikalisch fast durchgehend überzeugend. Einzig das Cover von John Grants "Queen Of Denmark" bildet eine Ausnahme, da Sinéad O´Connors rockigere Version etwas hinter dem Original zurück bleibt. Sie singt das Lied außerdem mit einer Ernsthaftigkeit, die den eigentlich humorvollen Titel recht unheimlich erscheinen lässt. Doch trotzdem bleibt es dabei: Ein tolles Album!

Sinéad O´Connor im Netz: www.sinead-oconnor.com

AVIVA-Tipp: Wer Sinéad O´Connors musikalisches Schaffen in den letzten Jahren aus den Augen verloren hat, sollte sich unbedingt dieses Album zulegen. Dasselbe gilt natürlich für Fans der Sängerin. Und eigentlich für alle, die gute Pop-Rock-Musik mögen, die fünfzehn oder zwanzig Jahre alt sein könnte, aber dennoch frisch klingt.

Sinéad O´Connor
How About I Be Me (and you be you)

Label: Rough Trade
VÖ: 09.03.2012

Weiterhören auf AVIVA-Berlin

Sinéad O´ Connor. Throw Down Your Arms

Sinéads irische Wurzeln

Sinéad O`Connor - Theology

Music Beitrag vom 04.04.2012 Annika Hüttmann 

   




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