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AVIVA-BERLIN.de im Dezember 2017 - Beitrag vom 25.04.2012

Amanda Rogers - Hope From The Forgotten Woods
Kristina Auer

Wie eine kleine Waldfee - mit hüftlangem, wallendem Haar und romantischem Kleidchen - steht Amanda Rogers in der unberührten Natur. Doch hinter dem esoterisch angehauchten Cover-Artwork verbergen...



... sich nicht etwa die Gothic-Schmonzetten eines New-Wave-Acts, sondern großartige, vom Klavier getragene Popsongs mit deutlichem Blues-Einschlag.

"Hope From The Forgotten Woods" ist der Titel des vierten Soloalbums der US-amerikanischen Künstlerin und macht den Bezug zum Wald und generell zur Natur deutlich, der sich auch im Album-Artwork und in vielen Textzeilen wiederfindet. Dass Rogers überzeugte Veganerin ist, könnte als ein weiteres Zeichen ihrer Nähe und Liebe zur Natur gewertet werden.

Bereits seit ihrem sechsten Lebensjahr kam die in Syracuse, New York aufgewachsene Amanda Rogers in den Genuss einer klassischen Klavierausbildung, die ihren Songs auch heute noch deutlich anzuhören ist. Bereits wenig später machte Rogers die Bekanntschaft moderner Musikstile wie Pop und Blues, Tori Amos und Fiona Apple wurden zu ihren Vorbildern.
Im Laufe ihres Lebens entwickelte sich die Musik immer mehr zur entscheidenden Triebfeder: Mit 18 Jahren veröffentlichte Rogers ihr Debütalbum "Here And Nowhere" und tourte fortan im Vorprogramm zahlreicher Hardcore-Bands wie Dashboard Confessional. Bevor sie sich im Jahr 2004 der Indieband Jupiter Sunrise anschloss, veröffentlichte Amanda Rogers zwei weitere Soloalben mit den Titeln "The Places You Dwell" und "Daily News". Im Jahr 2008 erschien mit "Heartwood" das bislang letzte Soloalbum der heute 29-Jährigen. Mit ihrem Ehemann Mike gründete Amanda Rogers außerdem das Duo The Pleasants, dessen Debütalbum "Forrests and Fields" im Jahr 2010 erschien.

Dieser schöpferische Fleiß und die damit einhergehende Erfahrung ist "Hope From The Forgotten Woods" anzuhören. Zuallererst fällt beim Hören der ungemeine Facettenreichtum der Klavierinstrumentierungen auf. Meilenweit entfernt von einer auf drei Akkorden basierenden Klavierbegleitung arbeitet sich Amanda Rogers bereits im Aufmacher "All So Lovely" behutsam und spielerisch durch sämtliche Register, Tonhöhen und Klangfarben ihres Instruments.
Auch insgesamt besticht das Album durch seine Vielseitigkeit. Rogers hat beim Songwriting keine kompositorischen Mittel und Songstile gescheut, das Spektrum ihrer Stücke reicht von vergnügten Popsongs über klagende Blues-Nummern bis hin zu wütenden Racheschwüren, wenn Roger bei "Get Your Heart" mit gelassen-kühler Stimme singt: "When I get your heart, I´ll break it [...], I´ll take it apart."

Unaufhaltsam begibt sich Amanda Rogers mit "Hope From The Forgotten Woods" auf eine Reise durch sämtliche Gefühls- und Klangfarben, zeichnet hier eine liebliche Klang-Idylle ("Serenade"), schwelgt da in lässigen Bluenotes ("Ms. X") und stürzt sich bald darauf in tief betrübte Klagelieder ("What You Do"). Stets folgt das Klavier der Künstlerin auf ihrer Reise, sprudelt hier vergnügt, wiegt sich dann schleppend in Melancholie, nur um bald wieder wütende Basstöne zu donnern. Immer wieder kommt dabei in den langsamen Rhythmen und kraftvollen Harmonien auch deutlich der Blues zum Vorschein, was dem Album noch einmal eine besondere Klangfarbe hinzufügt und diesem damit den letzen Schliff verpasst.

AVIVA-Tipp: So meisterhaft wie Amanda Rogers beherrschen nur wenige die Kunst der Klavierkomposition in der Popmusik. "Hope From The Forgotten Woods" überzeugt mit 16 starken Songs, die sämtliche Facetten des menschlichen Gefühlslebens beleuchten. Rogers originelles Klavierspiel und ihr makelloses Songwriting, das sämtliche Stile umfasst, machen das Album zu einer durchgehend beglückenden Hörerfahrung.

Amanda Rogers
Hope From The Forgotten Woods

Label: Make My Day Records / Alive
VÖ: 27.04.2012

Weitere Infos finden Sie unter:

www.amandaspiano.com


Weiterlesen auf AVIVA-Berlin:

http://www.aviva-berlin.de/aviva/content_music.php?id=10481
Amanda Rogers - Heartwood

Julia Stone - The Memory Machine

Tori Amos - Night of Hunters

Regina Spektor - far

Music Beitrag vom 25.04.2012 Kristina Auer 

   




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