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AVIVA-BERLIN.de im Dezember 2017 - Beitrag vom 30.04.2012

Y`akoto - Babyblues
Lisa Erdmann

Mit dem Kinderkriegen hat dieses Debütalbum wenig zutun, vielmehr vertont die 24-jährige Weltbürgerin Y`akoto gekonnt diverse Liebesabgründe und erinnert dabei mit tiefem Soul und wenig Schnörkel...



... an Größen wie Erykah Badu, Macy Gray und Nina Simone.

Jennifer Yaa Akoto Kieck, Tochter eines Ghanaers und einer Hanseatin, macht Musik, die nicht nur sehr international, sondern vor allem auch charakterstark daherkommt. Nach Paris und Lomé lebt die heute 24-Jährige im schönen Hamburg und schrieb und komponierte dort alle Songs ihres Debütalbums "Babyblues" selbst. Unterstützung erhielt die Newcomerin unter anderem vom Produzenten-Trio Kahedi (Max Herre), was durchaus als ein Garant für klangstarke HipHop-Beats gelten könnte.

Entstanden ist ein Longplayer, der mit zuweilen ins Akustische abdriftendem Afro-Soul-Pop und einer atemberaubenden Stimme die Hörerin bereits beim Opener "Diamonds" in ihren Bann zieht. Hier grooved und windet sich die Hamburgerin katzenhaft zu versteckter Percussion und erinnert damit zuweilen an die letzten Werke von Nneka, Lauryn Hill und Ladi6. Das darauf folgende "Tamba" zeigt eine andere, schwermütigere Seite der Sängerin. Mit brüchiger Stimme und deepem Soul illustriert sie das Leben eines Kindersoldaten und trifft die Hörerin mitten ins Herz.
Auch das Herzstück des Albums, "Yakoto`s Babyblues", ist eine düstere Ballade, die sogar der Tiefe einer Nina Simone Konkurrenz machen könnte. Bei "Talk To Me" kokettiert Y`akoto nicht nur mit ihrer facettenreichen Mischung aus African Roots und hanseatischer Unaufgeregtheit, auch Akustikgitarre und eingängige Hook überzeugen.

Die Kombination aus ein bisschen Motown, ein bisschen Folk, Percussion, Soul und viel Stimmkraft veranlassten jüngst auch den Sender Arte dazu, die Newcomerin als "eine musikalische Sensation" zu adeln. Und auch für Mitproduzent Max Herre ist die 24-Jährige "ein Talent, das man alle 10 Jahre einmal trifft, wenn überhaupt".
Er könnte recht haben, denn was frau auf "Babyblues" zu hören bekommt, gibt es nicht alle Tage. Bleibt nur zu hoffen, dass die Musikerin diesen Vorschusslorbeeren gerecht und sich selbst treu bleiben wird, denn dann kann eigentlich nichts mehr schief und Y`akoto endlich auf die ganz großen Bühnen dieser Welt gehen.

AVIVA-Tipp: So wie Y`akoto mit Soul und HipHop jongliert, will frau den ganzen Tag nichts anderes mehr hören! Diese Sängerin bringt endlich wieder Farbe in den deutschen Chart-Einheitsbrei und präsentiert mit ihren 14 Debüttracks einen Longplayer voll künstlerischer Individualität, nach der sich andere MusikerInnen die Finger lecken würden.

Y`akoto
Babyblues

Label: Warner Music Group, VÖ: März 2012

Y`akoto im Netz: www.yakoto.de

Weiterhören auf AVIVA-Berlin:

Nneka - Victims Of Truths

Asa - Beautiful Imperfection

Ladi6 - The Liberation Of...

Music Beitrag vom 30.04.2012 Lisa Erdmann 

   




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