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AVIVA-BERLIN.de im Oktober 2017 - Beitrag vom 22.05.2012

IMANY. The shape of a broken heart
Ulrike Wagener

In ihrem Debutalbum kreiert die eigenwillige Sängerin ihr ganz eigenes Portrait. Sie erteilt der New Yorker Fashion-Szene eine Absage und verwirklicht ihren Kindheitstraum von der Gesangskarriere.



Nadia Mladjao alias Imany ist in Frankreich geboren und in einem Vorort von Paris aufgewachsen. Sie träumte schon mit sechs Jahren von einer Laufbahn als Sängerin. Seit ihrem zehnten Lebensjahr besuchte sie eine Militärschule, in der sie Mitglied des Chors war. Mit neunzehn Jahren erfüllte sie sich den Traum von einem Besuch in den USA und blieb statt den geplanten drei Wochen sieben Jahre.
Die gebürtige Komorin verdiente sich dort mit Model- und Stylingjobs ihr Geld. Nebenbei schrieb sie eigenen Songtexte, nahm Gesangsunterricht und gründete eine eigene Band.

Zurück in Frankreich ging ihr Kindheitstraum endlich in Erfüllung. Der Glaube an sich selbst und an ihr musikalisches Talent hatte sich bestätigt. Eben dieser Glaube ist namensgebend für die junge Sängerin: Imany bedeutet in ihrer kisuahelischen Muttersprache Glaube und Hoffnung. Sie singt bewusst weder in kisuahelischer, noch in französischer Sprache, sondern wählt Englisch, um dem Einfluss ihrer New Yorker Zeit gerecht zu werden.

Im Juni 2008 erregte sie die Aufmerksamkeit des senegalesischen Produzenten Malick N´diaye, der sie in ihrem Tun ermutigte. Damals noch völlig unbekannt, trat sie zusammen mit N´Dambi, Wasis Diop, Anthony Hamilton und Angie Stone in berühmten Orten der Pariser Szene, wie dem "New Morning", der "Cigale" oder dem "Elysée Montmartre" auf. Einige Jahre später nahm sie mit renommierten MusikerInnen wie den Bassisten Laurent Vernerey (Hallyday, Souchon, Biolay) und Stephane Castry (Asa, Kezia Jones, Kassav´), Percussionist Steve Shehan (Paul Simon, Paul Mc Cartney), Keyboarder Johann Dalgaard (Gaetan Roussel, Hallyday), Schlagzeuger Latabi Diouani (Angélique Kidjo, Grace, Souad Massi), Cellistin Valentine Duteil sowie den Gitarristen Taofik Farah und Stefane Goldman ihr erstes Album auf.

Die dunkle Stimme der franko-afrikanischen Soul-Sängerin wird zuweilen mit der der jungen Tracy Chapman verglichen. Mensch kann dem zustimmen oder nicht. Sicher ist, dass sie kaum jemanden unberührt lässt. Mit einer Melange aus Melancholie und Leichtigkeit, Trauer und Hoffnung erzählt Imany von den Höhen und Tiefen des Lebens. Doch ob sie nun in leisen Tönen über einen grauen Montag singt oder mit schnellen Rhythmen und selbstbewusster Stimme eine Beziehung zu einem unzuverlässigen Mann und Vater beendet, immer ist ihre Stimme einfühlsam und überzeugend zugleich.

"You take your things, your lies, your excuses
I pack your pride in a bag
let me say yeah yeah yeah
You take your things, your lies, your excuses
I pack your pride in a ooooh yeah yeah yeah"


Ihre musikalische Wendigkeit resultiert aus ihrer Affinität zu Folk, Soul, Rock und Poesie, die ihre Musik wechselseitig beeinflussen. Imany singt von Betrug, Erinnerung, Glaube und Vertrauen, Einsamkeit und Enttäuschung. Doch immer schwingt die Hoffnung auf die Zukunft mit. Die Sängerin kreiert das Bild einer starken unabhängigen Frau, die sich mit ihrer Wahrnehmung der Welt auseinandersetzt.

Dabei vergisst sie nie das Land ihrer Herkunft. In dem Lied "shape of a broken heart", welches namensgebend für das gesamte Album steht, singt sie über Afrika, das Land des Hungers und der Armut:

"Africa, has the shape of a broken heart
and the heart of a broken land

Fell from heaven
straight to hell
now your children are missing"


Das Debutalbum der Künstlerin ist nicht nur musikalisch, sondern auch äußerlich sehr persönlich gestaltet. Neben verspielten Schriftzügen sind einige wunderschöne Portraitfotos abgebildet, die in Zusammenarbeit mit dem Fotografen Barron Claiborne entstanden. Imany zeigt uns auf den Fotografien die verschiedenen Facetten ihrer Persönlichkeit.

Sie beschließt ihr erstes Album mit einem Appell, der ihr besonders in ihrer Zeit allein in den USA sehr wichtig geworden ist:

"Take care of the one you love"

AVIVA-Tipp: Mit einer Mischung aus Soul und Pop, verbunden mit einer wunderbaren Stimme ist das erste Album von Imany eine Komposition, die bezaubert. Durch die häufige Verwendung des lyrischen "Du" schafft sie eine Atmosphäre, die den HörerInnen fast schon das Gefühl vermittelt, eine gute Freundin der Sängerin geworden zu sein.


IMANY. The shape of a broken heart
Label: Universal Music, VÖ: 22. Juni 2012

Weitere Infos unter:

www.imanymusic.com

www.universal-music.de

Weiterlesen unter AVIVA-Berlin:

Asa - Beautiful Imperfection




(Quelle: Universal Music)

Music Beitrag vom 22.05.2012 AVIVA-Redaktion 

   




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