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AVIVA-BERLIN.de im Oktober 2017 - Beitrag vom 30.05.2012

Lena Swanberg - The Art Of Staying Young And Unhurt
Ulrike Wagener

Die schwedische Sängerin hat schon früh erfahren, dass es nicht selbstverständlich ist, jung und unverletzt zu sein. Als sie die Musik für sich entdeckte, fand sie auch ihre Art, damit umzugehen.



Musik als Anker

Die heute Neunundzwanzigjährige stammt aus dem ländlichen Hälsingland in Schweden. Viele Jahre ihrer Kindheit hat sie jedoch in Saudi Arabien, den Vereinten Arabischen Emiraten und Kenia verbracht. Diese zahlreichen Veränderungen sind nicht spurlos an ihr vorübergegangen. Im jungen Teenageralter stürzte Lena Swanberg in ein depressives Tief. Sie selbst sieht die Ursache dafür darin, dass sie ständig darum kämpfte, sich selbst zu verstehen, ohne dem Guten und Schönen in ihr genügend Raum zu geben.

Eine Reise nach Brasilien brachte die Rettung für die junge Frau. Dort tauchte sie ein in eine Kultur voller Farben, Leben, Licht und neuer Reize. Während dieser Zeit entwickelte sie ein optimistischeres Lebensgefühl und entdeckte die Musik für sich. Lena selbst beschreibt diese Erfahrung so: "Irgendwie habe ich wohl schon lange gespürt, dass diese Musik in mir ist und nur darauf wartet, dass ich ihr meine Stimme gebe. Als ich dann endlich in der Lage war, dies zu erkennen und ihm Ausdruck zu verleihen, hat mir das großen Trost gespendet."

Kein traditionelles Jazzalbum

Der Hintergrund von Lenas Musik ist in der Jazz-Szene zu finden. Doch es würde ihr nicht gerecht werden, ihr Debutalbum als ein rein traditionelles Jazzalbum zu bezeichnen. Neben Harmonien des Jazz und Blues finden sich auch immer wieder solche aus dem Bereich des Pop.

Das Album ist damit zugänglicher als andere Jazz-Kompositionen, ohne zu langweilen. Lena Swanberg zelebriert die Langsamkeit. Die größtenteils von Lena selbst verfassten, oft melancholischen Texte machen nachdenklich und weisen immer wieder auf den Titel des Albums "The Art Of Staying Young And Unhurt" hin.

"Guess we´re grown up now
I dont want it to happen
I dont want it to change
´cause wenn I finally remember
every word is lost, it´s true
there goes my youth."


Mit diesen Worten, begleitet von leisen Gitarrenklängen, singt die junge Schwedin über Veränderungen und Erwachsenwerden. Ebenfalls um Veränderungen geht es in dem Song "Lover", in welchem sie die Jazz-Technik des "Call and Response" aufgreift. Gemeinsam mit Christian Kjellvander singt sie "Letting go of the old lover, girl". Neben den Lyrics ist Lena auch für das Bratschenspiel und die Kompositionen selbst verantwortlich (außer "Dream On", wofür Joel Sahlin komponiert und auch einen Teil des Texts verfasst hat.) Neben Stimme und Bratsche kommen Piano (Joakim Simonsson), Bass(Martin Östholm), Schlagzeug (Gustav Nahlin) Pedal Steels (Richard Krantz), Gitarre (Joel Sahlin, Martin Hederos und Göran Petersson), E-Bass (Joel Sahlin), Saxophon (Lina Langendorf, Elin Larsson), Geige (Britta Swanberg), Akkordeon (Paul Machado) und Dobro-Gitarre (Johan Zachrisson) zum Einsatz.

Im Jahre 2009 erhielt die Künstlerin ein "Monica Zetterlund Stipendium". Das Stipendium wird seit 2005 in Erinnerung an die schwedische Jazz-Sängerin und Schauspielerin Monica Zetterlund verliehen, um MusikerInnen und KünstlerInnen zu unterstützen.

AVIVA-Tipp: Langsamkeit und Entschleunigung ziehen sich wie ein roter Faden durch das Debutalbum von Lena Swanberg. Nachdenkliche Texte, stilistisch vielseitige Kompositionen und melancholische Stimmungen lassen den Alltag in Vergessenheit geraten.

Lena Swanberg
The Art Of Staying Young And Unhurt

Diesel Music (VÖ: 01. Juni 2012)

Weitere Infos unter:

www.lenaswanberg.com

www.myspace.com


Music Beitrag vom 30.05.2012 AVIVA-Redaktion 

   




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